Mithilfe von Salesforce können wir unseren Patienten nicht nur bessere Behandlungsmöglichkeiten, sondern auch mehr Informationen bieten.”

- Nagore Fernandez, Head of Patient Solutions in Europe, Ashfield Healthcare
 

Bei Sarah wurde vor Kurzen Multiple Sklerose diagnostiziert. Sie hat Angst und ist verunsichert – vor allem in Bezug auf ihre neuen Medikamente. Dank eines Patientenunterstützungsprogramms von Ashfield findet Sarah die Informationen, die sie braucht, um die verordnete Medikation einzuhalten.

„Im Durchschnitt verbringen Ärzte nur 49 Sekunden damit, einem Patienten die Einzelheiten einer neu verordneten Medikation zu erklären“, sagt Nagore Fernandez, Head of Patient Solutions bei Ashfield in Europa. „Vor allem wenn die Diagnose eine chronische oder lebensbedrohliche Erkrankung betrifft, treten jedoch viele Fragen auf. Unsere Programme helfen dabei, einige dieser Fragen zu beantworten und zu beobachten, wie Patienten mit ihrem Behandlungsplan zurechtkommen.“

Ohne das Programm würde Sarah vielleicht auch zu den unzähligen Patienten gehören, denen es nicht gelingt, ihre verordneten Therapie richtig umzusetzen. Mangelnde Adhärenz der Patienten – die derzeit weltweit etwa 50 % betrifft – kostet die Pharmaindustrie allein in den USA jährlich 564 Milliarden Dollar.

 

„Ich sehe den Einfluss, den unsere Programme auf die Gesundheit von Patienten haben, nun viel deutlicher. Dank der Lösungen von Salesforce erhalte ich die nötige Unterstützung, um meine Arbeit richtig umsetzen zu können.“”

Nagore Fernandez, Head of Patient Solutions, Europe

Ashfield geht neue Wege im Bereich der individuellen Gesundheitsversorgung und setzt auf digitale Technologien, damit Patienten wie Sarah so umfassend wie möglich von Unterstützungsprogrammen und der verordneten Medikation profitieren können.

„Mithilfe von Salesforce können wir maßgeschneiderte Programme zur Verbesserung der Ergebnisse entwickeln – nicht nur für die Patienten selbst, sondern für alle Personen, die an der Behandlung von Patienten beteiligt sind“, so Nareda Mills, President of Patient Solutions bei Ashfield in den USA.

Ashfield bietet seit 16 Jahren Unterstützungsprogramme für Patienten mit unterschiedlichsten Krankheitsbildern, darunter Krebs, rheumatoide Arthritis, Diabetes und auch seltene Krankheiten. Dabei führten getrennte Systeme und vereinzelte Datensätze zu einer lückenhaften Patientendokumentation, die den Patientenbetreuern den Überblick über die gesamte Krankengeschichte eines Patienten und auch eine mögliche Rückmeldung an die behandelnden Ärzte erschwerte.

„Es ist von größter Wichtigkeit, dass wir Ärzte schnell und unkompliziert darüber informieren können, wie es ihren Patienten mit einer neuen Medikation geht“, so Mills. „Viel zu oft erfahren Ärzte erst Monate später bei einer Kontrolluntersuchung, dass ein Patient aufgehört hat, seine Medikamente einzunehmen. Dies kann nicht nur das gesamte Gesundheitssystem, sondern auch die Gesundheit des Patienten erheblich beeinträchtigen.“

Für mehr Sichtbarkeit und eine problemlose Patientenbehandlung hat Ashfield eine bahnbrechende Mobillösung zur Ergänzung der Unterstützungsprogramme entwickelt. Die neue Lösung, auf der Basis von Health Cloud, Salesforce Shield und Field Service Lightning, wird weltweit ca. 1000 Patientenbetreuer von unterschiedlichen Gemeinden und Kontaktzentren unterstützen.

Neben einer verbesserten Rücksprachemethode mit den Ärzten ermöglicht es die neue Lösung den Patientenbetreuern vor Ort, über ihr iPad ihren Tagesplan abzurufen und Informationen über neue Patientenzuweisungen zu erhalten. Und dank Google Maps-Integration kann das Team die Reisezeit zwischen den Patiententerminen bestmöglich planen.

Da auch Kollegen in Kontaktzentren dieselbe Lösung verwenden, bietet Ashfield über seine Unterstützungsprogramme erstmals eine 360-Grad-Interaktion mit Patienten. „Wenn ein Patient das Kontaktzentrum anruft, um eine Frage zu seinen Medikamenten zu besprechen, kann umgehend ein Patientenbetreuer vor Ort benachrichtigt werden, der dem Patienten einen dringenden Hausbesuch abstatten und ihm helfen kann“, so Fernandez.

Die 360-Grad-Ansicht ermöglicht es Ashfield, seinen Pharmakunden Echtzeitberichte über den Erfolg von unterschiedlichen Patientenunterstützungsprogrammen zukommen zu lassen. „Wir berücksichtigen nicht nur die klassischen Faktoren einer Nicht-Adhärenz“, erklärt Fernandez. „Wir sehen uns auch die Psyche eines Patienten an und schulen unsere Teams, damit sie erkennen, welche Probleme es gibt, die möglicherweise die Haltung zu Medikamenten beeinflussen.“

Mills und Fernandez konnten bei der Entwicklung der Lösung auf ihre Erfahrungen, die sie im Laufe ihrer Arbeit als Krankenschwester bzw. Apothekerin gesammelt haben, zurückgreifen. „Es ist unser Baby“, verrät Mills. Und natürlich möchten sie, dass es auch weiterhin wächst. „Mithilfe von Salesforce können wir immer wieder neue Funktionen hinzufügen, sodass wir eine Lösung erhalten, die an neue Kunden- und Patientenbedürfnisse angepasst werden kann“, fügt sie hinzu.

Eine laufende Entwicklung ist der Schlüssel zum Erfolg: Ashfield arbeitet immerhin mit den 20 größten Pharmakonzernen der Welt zusammen. „Programme zur Patientenunterstützung entwickeln sich mit der Zeit“, so Fernandez. „Wir müssen immer am Ball bleiben und unseren Kunden dabei helfen, neue Wege zu finden, um mit ihren Patienten zu interagieren.“

Vernetzte Geräte – ob Wearables, digitale Selbstdiagnosetests oder Sprachassistenten – sind im Gesundheitssektor immer häufiger zu finden. „Das Internet der Dinge bietet ganz neue Möglichkeiten, um Daten automatisch mit Ärzten und Patienten auszutauschen“, sagt Fernandez.

Die Programme zur Patientenunterstützung von Ashfield sollen Teil dieser neuen Welt werden. Gemeinsam mit Salesforce wird bereits an einem Pilotprojekt gearbeitet, um die neuen Möglichkeiten auszuloten. „Wir möchten vernetzte Geräte zu unserem Vorteil nutzen, um allen beteiligten Personen eine effektive und effiziente Lösung bieten zu können“, so Fernandez.

Eine direkte Interaktion mit dem Patienten ist für alle in der Gesundheitsbranche beteiligten Personen ein wichtiges Ziel. Dadurch kann sichergestellt werden, dass die richtigen Therapien die richtigen Menschen zum richtigen Zeitpunkt erreichen.

Ashfield ermöglicht durch die Weiterentwicklung der Unterstützungsprogramme, dass Patientenbetreuer dann mehr Zeit mit ihren Patienten verbringen können, wenn es am meisten darauf ankommt. „Mithilfe von Salesforce können wir den Patienten nicht nur eine bessere Behandlung, sondern auch mehr Informationen bieten, sodass sie selbst mit ihrer Krankheit und ihren Medikamenten besser umgehen können“, so Fernandez.

 
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