Leitfaden zu Data Federation
Mit Data Federation können Sie auf Daten aus verschiedenen Quellen zugreifen und diese nutzen (als ob sie alle in einer einzigen Datenbank gespeichert wären), ohne sie dabei zu verschieben.
Mit Data Federation können Sie auf Daten aus verschiedenen Quellen zugreifen und diese nutzen (als ob sie alle in einer einzigen Datenbank gespeichert wären), ohne sie dabei zu verschieben.
Mit Data Federation können Sie Daten aus mehreren Quellen anzeigen und abfragen, ohne sie physisch zu verschieben oder zusammenzuführen. Da keine doppelten Daten gespeichert werden, vermeiden Sie zusätzliche Speicherkosten und reduzieren Datenredundanzen. Indem Verbindungen zwischen Datenquellen wie CRM-Plattformen, Datenbanken und Data Warehouses geschaffen werden, vereinfacht Data Federation Analysen und Entscheidungsprozesse.
Dieser Leitfaden erklärt, wie Data Federation funktioniert und wie sie sich von der Datenintegration unterscheidet.
Data Federation vereint Daten aus verschiedenen Speichersystemen und Programmiersprachen. Der Mehrwert liegt darin, die Daten so darzustellen, als befänden sie sich an einem einzigen Ort, ohne sie dabei zu kopieren.
Im Folgenden finden Sie einige zentrale Prinzipien, auf die Data Federation setzt, um Ihnen nahtlosen Zugriff auf verteilte Daten zu ermöglichen.
Eine vereinfachte Architektur von Data Federation lässt sich in drei klar abgegrenzte Schichten unterteilen: Datenquellen, Federation Layer und Datenkonsumenten.
Im Folgenden sind die Schritte beschrieben, die bei einer föderierten Abfrage ablaufen.
Die Data Federation bietet zahlreiche Vorteile. Hier sind nur einige davon.
Eine der größten Herausforderungen für Unternehmen heute ist das schiere Volumen an Daten, die gesammelt, gespeichert und analysiert werden müssen, um fundierte Entscheidungen zu treffen oder KI-Agenten mit den richtigen Informationen auszustatten. Bei der Data Federation werden Daten weder dupliziert noch in zentralisierte Plattformen kopiert. Das bedeutet: Sie sparen Infrastrukturkosten, reduzieren den Verwaltungsaufwand redundanter Datensätze und minimieren die Risiken, die mit Datenübertragungen verbunden sind.
Die Data Federation schafft eine einheitliche Sicht und macht es überflüssig, in getrennten Systemen zu suchen und zu navigieren, was wertvolle Zeit kostet. So kann die Data Federation beispielsweise Marketing- und Vertriebsteams helfen, indem sie ihnen einen einheitlichen Überblick über Kundeninteraktionen gibt. Und IT-Teams können das Unternehmen unterstützen, indem sie Datenstrategien umsetzen, die Redundanzen beseitigen und die Datenintegrität wahren.
Da die Data Federation die Abfrage von Datensätzen in Echtzeit ermöglicht, entfallen die Verzögerungen, die mit herkömmlichen Prozessen wie Extract, Transform, Load (ETL) oder Extract, Load, Transform (ELT) verbunden sind, bei denen Daten erst verschoben und transformiert werden müssen, bevor sie genutzt werden können.
Die Data Federation vereinfacht außerdem Ad-hoc-Analysen. Datenanalyse-Teams können Abfragen spontan durchführen, was schnellere Entscheidungen und eine bessere Reaktionsfähigkeit auf Markttrends ermöglicht.
Datenintegration beinhaltet in der Regel das Verschieben und Konsolidieren von Daten in einem zentralen Repository, häufig mithilfe von ETL- (Extract, Transform, Load) oder ELT-Prozessen (Extract, Load, Transform). Bei der Data Federation verbleiben die Daten in ihrer ursprünglichen Quelle und werden bei Bedarf abgerufen.
Ein weiterer Unterschied liegt in der Speichernutzung. Die Data Federation bietet eine virtualisierte Ansicht vorhandener Datenquellen. Datenintegration hingegen kann zu doppelten Datensätzen führen.
Wenn Sie zwischen Data Federation und Datenintegration wählen müssen, analysieren Sie zunächst Ihre Datenarchitektur und die Anforderungen Ihres Projekts.
Data Federation empfiehlt sich:
Beispiel: Ein Finanzinstitut, das Oracle zur Speicherung von Verkaufstransaktionen und Salesforce CRM zur Speicherung von Kundendaten nutzt, kann mithilfe von Data Federation eine einheitliche Ansicht aller Kundeninteraktionen erstellen.
Datenintegration empfiehlt sich:
Beispiel: Ein Einzelhändler nutzt MySQL zur Speicherung von Bestandsdaten und Salesforce als CRM. Über Datenintegration lädt der Einzelhändler alle Kundendaten in einen Data Lake, um Abfragen auszuführen oder agentische KI einzusetzen.
Salesforce Data 360 vereinheitlicht Daten und aktiviert sie direkt in den Apps, Workflows und KI-Agenten, die Ihr Unternehmen antreiben. Die Data 360 zero-copy-Data-Federation ermöglicht es Ihnen, Daten aus mehreren Quellen abzufragen, ohne sie zu duplizieren.
Data Federation erstellt einen Federation Layer, über den Sie Daten aus mehreren Quellen anzeigen und abfragen können, ohne sie physisch zu verschieben oder zusammenzuführen.
Mit Data Federation können Sie Daten abfragen und analysieren, ohne ETL- oder ELT-Pipelines implementieren zu müssen. So erkennen Sie Trends schnell und können rasch auf Marktveränderungen reagieren.
Bei der Datenintegration werden Daten in der Regel in ein zentrales Repository verschoben und konsolidiert. Bei der Data Federation verbleiben die Daten in ihrer ursprünglichen Quelle und werden bei Bedarf abgerufen.
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