Datenintegration 2026: Strategien für Agentic AI & Echtzeit-Daten
Was ist Datenintegration und warum ist sie so wichtig? Erfahren Sie, wie Sie Ihre Unternehmensdaten effektiv zusammenführen und nutzen können.
Was ist Datenintegration und warum ist sie so wichtig? Erfahren Sie, wie Sie Ihre Unternehmensdaten effektiv zusammenführen und nutzen können.
Die digitale Transformation erreicht 2026 eine neue Stufe: Unternehmen investieren massiv in Künstliche Intelligenz und autonome Agenten, um Prozesse zu beschleunigen und die Effizienz zu steigern. Doch die Realität in den IT-Abteilungen zeigt: Viele ambitionierte KI-Projekte scheitern beim Übergang von der Testumgebung in den Live-Betrieb. Der Grund dafür liegt selten an den KI-Modellen selbst, sondern an einer fragmentierten Datenbasis. Ohne eine moderne, nahtlose Datenintegration bleiben wertvolle Informationen in isolierten Systemen gefangen. Wenn Datenkontexte fehlen, halluziniert die KI oder agiert fehlerhaft.
Dieser Leitfaden zeigt Ihnen, wie Sie starre Datensilos aufbrechen, unstrukturierte Datenströme nutzbar machen und mit zukunftsfähigen Zero-Copy-Architekturen das Fundament für ein echtes, autonom agierendes Unternehmen (Agentic Enterprise) legen.
Datenintegration (englisch Data Integration) bezeichnet die Zusammenführung und Vereinheitlichung von Daten aus verschiedenen Quellen in eine zentrale Struktur. Ziel der Data Integration ist es, eine vollständige Sicht auf die Daten zu schaffen, um fundierte Entscheidungen treffen zu können.
Datenintegration ist in den verschiedensten Unternehmen von großer Bedeutung, da Daten häufig in unterschiedlichen Formaten, Systemen oder Datenbanken vorliegen. Durch Data Integration werden Silos aufgebrochen und Datenquellen miteinander verknüpft. Dies erleichtert die Datenverarbeitung, verbessert die Datenqualität und ermöglicht ganzheitliche Analysen über verschiedene Geschäftsbereiche hinweg.
Datenorchestrierung bezieht sich im Gegensatz zur Datenintegration auf die Steuerung und Koordination von Datenflüssen zwischen verschiedenen Systemen, um sicherzustellen, dass die richtigen Daten zur richtigen Zeit und am richtigen Ort verfügbar sind. Datenintegration bewerkstelligt beispielsweise die Zusammenführung von Online- und Offline-Verkaufsdaten, während Datenorchestrierung dafür sorgt, dass diese Daten in Echtzeit aktualisiert werden und für Berichte zur Verfügung stehen.
Datenintegration findet überall dort statt, wo Informationen aus unterschiedlichen Quellen, Systemen oder Formaten zusammengeführt werden müssen. Dadurch soll eine einheitliche und nutzbare Datengrundlage geschaffen werden.
Dies geschieht häufig in Unternehmen, die Daten aus verschiedenen Abteilungen, wie Vertrieb, Marketing und Buchhaltung, bündeln möchten. Typische Szenarien sind der Aufbau von Data Warehouses, in denen alle Unternehmensdaten zentral zusammenlaufen, oder die Integration von Kundendaten aus unterschiedlichen Systemen in eine einzige CRM-Plattform.
CRM-Systeme in Unternehmen: Ein Unternehmen integriert Kundendaten aus verschiedenen Quellen wie E-Mail-Marketing-Tools, Vertriebssystemen und Kundensupport-Plattformen in ein zentrales CRM-System. Dadurch entsteht eine umfassende Sicht auf die Kund:innen und ermöglicht eine personalisierte Kommunikation und verbesserte Kundenbeziehungen.
Patientendaten im Gesundheitswesen: In einem Krankenhaus werden Patientendaten aus unterschiedlichen Systemen wie Labor, Radiologie und elektronischen Patientenakten integriert. Ärzt:innen und Pflegekräfte erhalten somit einen vollständigen Überblick über den Gesundheitszustand einer zu behandelnden Person und können diese präziser diagnostizieren und behandeln.
Kontodaten im Bankwesen: Eine Bank integriert Daten aus verschiedenen Systemen wie Kreditkartenabrechnungen, Girokonten und Hypotheken in eine zentrale Datenbank. Dies ermöglicht es unter der Voraussetzung eines gelungenen Datenbankmanagements, Kund:innen einen umfassenden Überblick über ihre Finanzprodukte zu bieten und Cross-Selling-Möglichkeiten wie personalisierte Kreditangebote zu identifizieren.
Daten sind für Unternehmen von essenzieller Bedeutung. Anhand von Daten können beispielsweise Kund:innen gezielt angesprochen, Prozesse effizienter gestaltet und fundierte strategische Entscheidungen getroffen werden. Folgende Vorteile bringt die Integration von Unternehmensdaten in ein zentrales System mit sich:
Unternehmen stehen bei der technischen Umsetzung ihrer Datenstrategie heute vor der Herausforderung, unstrukturierte Datenströme, Legacy-Systeme und Cloud-Silos performant zusammenzuführen. Die Wahl des passenden Architektur-Modells entscheidet grundlegend darüber, ob Ihre IT-Infrastruktur bereit für die Automatisierung durch autonome KI-Agents ist oder in kostspieligen Synchronisationsschleifen steckenbleibt.
In der Praxis differenzieren wir zwischen drei primären Ansätzen der Systemverknüpfung:
Beim traditionellen ETL-Ansatz (Extract, Transform, Load) werden Daten physisch aus ihren Quellsystemen extrahiert, in einem separaten Zwischenspeicher transformiert und in ein Zielsystem (z. B. ein Data Warehouse) kopiert.
Dieser Ansatz setzt auf eine strukturierte, entkoppelte Konnektivität. Systeme kommunizieren direkt und in Echtzeit über standardisierte, wiederverwendbare APIs miteinander.
Die technologische Speerspitze der Datenintegration. Daten verbleiben physisch an ihrem Ursprungsort, werden aber logisch zentralisiert bereitgestellt.
Um rohe Datenintelligenz in vertrauenswürdiges, unternehmerisches Handeln zu übersetzen, benötigt Ihr Unternehmen eine vernetzte Vier-System-Architektur:
Unsere integrierte Plattform führt Apps, Daten, Agenten und Metadaten an einem zentralen Ort zusammen, um den Erfolg von Kund:innen und Mitarbeiter:innen voranzutreiben. Dank integrierter Datenschutz- und Governance-Funktionen sorgt Salesforce dafür, dass Sie KI-Initiativen sowie Ihr Unternehmen sicher und zuverlässig skalieren können.
Erfolgreiche Datenintegration ist kein isoliertes IT-Projekt, sondern der strategische Pfad zu einem vernetzten, autonomen Unternehmen. Um Datenintelligenz in vertrauenswürdiges Handeln zu übersetzen, führen wir Ihre Systemlandschaft Schritt für Schritt durch die vier Kernsäulen moderner Plattform-Architektur:
Die Reise beginnt mit der Aggregat-Ebene. Ziel ist es, strukturierte CRM-Daten mit unstrukturierten Datenquellen (wie PDFs, E-Mails oder Transaktionsprotokollen) zu harmonisieren.
Reine Daten ohne Kontext sind nutzlos. Im zweiten Schritt verknüpfen wir die harmonisierte Datenbasis mit Ihren operativen Geschäftsprozessen.
Auf dem validierten Fundament aus Kontext (Schritt 1) und Arbeitslogik (Schritt 2) bauen Sie nun die Intelligenzschicht auf.
Im letzten Schritt machen Sie die gesamte Datenarchitektur für Mensch und Maschine intuitiv zugänglich.
Statische ETL-Pipelines und nächtliche Batch-Updates genügen den heutigen Anforderungen nicht mehr. Wenn Datenkontexte fragmentiert sind, scheitern moderne KI-Pilotprojekte beim Übergang in den produktiven Live-Betrieb. Künstliche Intelligenz halluziniert nicht, weil die Sprachmodelle zu schwach sind – sondern weil den Systemen die technologische Datenbasis und der plattformübergreifende Echtzeit-Kontext fehlen.
Moderne Datenintegration bedeutet 2026 nicht mehr das bloße Kopieren von Datensätzen von A nach B. Es geht um die Schaffung eines zentralen Systems of Context, das strukturiert und unstrukturiert alle Unternehmensdaten harmonisiert und für menschliche Entscheidungsträger:innen sowie autonome KI-Agenten gleichermaßen in Echtzeit verlässlich bereitstellt.
Viele IT-Verantwortliche stehen vor derselben Herausforderung: Der KI-Showcase funktioniert perfekt, doch im echten Systemumfeld bricht die Performance ein.
Der klassische Marktansatz vieler Mitbewerber:innen setzt auf punktuelle KI-Lösungen, die mühsam über starre APIs miteinander verknüpft werden müssen. Das Resultat: Kontext-Fragmentierung und hohe Wartungskosten.
Salesforce verfolgt mit dem Agentforce 360 Portfolio einen plattformzentrierten Ansatz. Daten verbleiben in Ihren bestehenden Data Warehouses oder Data Lakes (wie Snowflake, AWS Redshift oder Databricks) und werden über eine semantische Schicht in Echtzeit spiegelungsfrei eingebunden.
Erfolgreiche Datenintegration lässt sich exakt messen. Führende globale Marken nutzen diese vernetzte Plattformarchitektur bereits produktiv in ihren Systemlandschaften:
Die Praxisbeispiele zeigen deutlich: Erfolgreiche Datenintegration im KI-Zeitalter ist kein reines IT-Infrastrukturprojekt, sondern der entscheidende Katalysator für die digitale Wertschöpfung. Unternehmen, die heute noch auf starre, nachträglich aufgesetzte Datensynchronisationen setzen, riskieren im Wettbewerb den Anschluss zu verlieren.
Erst durch die nahtlose Verschmelzung eines intelligenten Datenkontexts (Data 360) mit etablierten Geschäftsprozessen und autonomen KI-Agenten (Agentforce) entsteht ein echtes, zukunftssicheres Ökosystem. Wer Datensilos konsequent aufbricht und auf moderne Zero-Copy-Architekturen setzt, senkt nicht nur seine Betriebskosten und Entwicklungszeiten drastisch. Sie befähigen Ihre Mitarbeiter:innen und Systeme auch dazu, fundierte Entscheidungen in Echtzeit zu treffen, Kundenanfragen fehlerfrei zu automatisieren und die Effizienz des gesamten Unternehmens auf ein neues Niveau zu heben. Die Weichen für das autonome Unternehmen werden jetzt gestellt – mit einer integrierten, verlässlichen Datenbasis als Fundament.
Moderne Datenintegration beschreibt das Zusammenführen von strukturierten und unstrukturierten Daten aus unterschiedlichen Quellsystemen in eine einheitliche, kontrollierte Datenumgebung (System of Context). Ziel ist es, Datensilos aufzubrechen und verlässliche Echtzeit-Daten für Anwendungen, Analysen und KI-Agents bereitzustellen.
Während klassische ETL-Prozesse (Extract, Transform, Load) Daten physisch kopieren, transformieren und in ein neues Zielsystem verschieben, greift eine Zero-Copy-Architektur direkt am Speicherort auf die Daten zu. Das verhindert kostspielige Datenredundanzen, minimiert Synchronisationsfehler und erhält die Governance direkt an der Quelle.
Datenintegration ist das Fundament für vertrauenswürdige KI im Unternehmen. Ohne integrierte Systeme und sauberen Datenkontext neigen KI-Modelle zu Halluzinationen. Erst eine konsistente Datenbasis ermöglicht es autonomen Systemen, Geschäftsprozesse sicher, regelkonform und ohne menschliche Fehleingriffe auszuführen.
Durch Datenintegration entsteht ein vollständiger und konsistenter Blick auf Unternehmensdaten. Dateninseln werden aufgelöst, die Zugänglichkeit für alle Nutzer:innen verbessert und die Datenqualität insgesamt gesteigert. Dies ermöglicht präzisere Analysen, effizientere Entscheidungen und eine engere Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen.
Zu den gängigen Methoden gehören ETL (Extract, Transform, Load) und ELT (Extract, Load, Transform), bei denen Daten übertragen und transformiert werden. Weitere Ansätze sind Datenvirtualisierung für den Echtzeitzugriff sowie Daten-Streaming für kontinuierliche Integrationsanforderungen.
Zu den größten Herausforderungen zählen die Vielfalt an Datenformaten, die Sicherstellung von Datenschutz und -sicherheit, die Aufrechterhaltung einer hohen Datenqualität sowie die Anbindung älterer Systeme (Legacy-Systeme), die oft schwer integrierbar sind.
IT-Teams integrieren Daten zwischen Systemen häufig mithilfe einer Integrationsplattform wie MuleSoft, die vorgefertigte Komponenten wie Konnektoren oder Vorlagen, bewährte Integrationsmuster und Verwaltungstools bereitstellt. Wenn jedoch eine maßgeschneiderte Lösung erforderlich ist, bieten Datenintegrations-APIs Entwickler:innen ein Höchstmaß an Flexibilität sowie Einfachheit und Schnelligkeit.
Zero-Copy ermöglicht es Ihnen, auf Daten zuzugreifen und diese zu analysieren, die über mehrere Systeme verteilt gespeichert sind, ohne dass diese verschoben, kopiert oder neu formatiert werden müssen. Während bei traditionelleren Methoden wie ETL Daten physisch verschoben werden, nutzt die Zero-Copy-Integration Virtualisierung, um Tools direkt mit den Live-Daten an ihrem ursprünglichen Speicherort zu verbinden.
Mit der Zero-Copy-Integration könnten Sie beispielsweise Echtzeit-Sales-Daten direkt aus Ihrer operativen Datenbank analysieren, ohne diese in ein separates System kopieren zu müssen. Dieser Ansatz reduziert Verzögerungen, senkt Kosten und vereinfacht die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, was insbesondere für große oder sensible Datensätze von Vorteil ist.
ETL ist eine der traditionsreichsten Methoden der Datenintegration. Dabei werden Daten aus Quellsystemen extrahiert, in ein einheitliches Format umgewandelt und in ein Zielsystem, wie beispielsweise ein Data Warehouse, geladen.
Beispielsweise könnte ein Einzelhändler Sales-Daten aus seiner E-Commerce-Plattform extrahieren, diese durch das Entfernen von Duplikaten und die Formatierung von Datumsangaben aufbereiten und sie zur Analyse in ein zentrales Data Warehouse laden. ETL trägt dazu bei, dass alle Daten sauber und standardisiert sind, bevor sie für die Berichterstellung oder Entscheidungsfindung verwendet werden.
ELT kehrt den herkömmlichen ETL-Prozess um, indem Rohdaten vor der Transformation direkt in ein Zielsystem geladen werden. In modernen Cloud-Umgebungen übernimmt das Zielsystem – beispielsweise ein Data Lake oder ein Data Warehouse – die Verarbeitung.
Stellen Sie sich ein großes Unternehmen vor, das Clickstream-Daten von einer Website erfasst. Mithilfe von ELT werden die Rohdaten in eine cloudbasierte Plattform wie Snowflake geladen, wo sie direkt vor Ort verarbeitet und analysiert werden. Dieser Ansatz ist bei Big-Data-Szenarien schneller, da er die Skalierbarkeit von Cloud-Plattformen zur Bewältigung von Transformationsaufgaben nutzt. ELT erweist sich als besonders effektiv für Unternehmen, die mit riesigen, unstrukturierten Datenmengen arbeiten oder Cloud-First-Architekturen einsetzen.
Stellen Sie sich vor, Sie hätten alle Ihre Geschäftsdaten griffbereit, einheitlich strukturiert und einsatzbereit – ganz ohne den Aufwand, auch nur ein einziges Byte verschieben oder kopieren zu müssen. Das ist die Stärke der Datenvirtualisierung.
Anstatt Daten aus verschiedenen Quellen physisch an einem zentralen Ort zu duplizieren, schafft die Datenvirtualisierung eine intelligente, virtuelle Ebene. Diese Ebene fungiert als zentraler Zugangspunkt, der Informationen aus verschiedenen Systemen in Echtzeit abruft – genau dann und dort, wo Sie sie benötigen.
Dieser innovative Ansatz umgeht den herkömmlichen, oft langsamen und kostspieligen Prozess der Datenreplikation vollständig. Die Vorteile liegen auf der Hand: eine deutlich geringere Latenz für schnellere Statistiken und eine drastische Senkung der Speicherkosten. Die Datenvirtualisierung spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn Sie sofortigen Zugriff für Echtzeitanalysen und dynamische Dashboards benötigen, da sie Daten auf Abruf bereitstellt – ohne den Aufwand und die Verzögerungen herkömmlicher Datenintegrationsmethoden.
Anwendungsintegration verbindet Softwareanwendungen miteinander, sodass diese nahtlos Daten austauschen können, was systemübergreifende Workflows effizienter gestaltet. Diese Art der Integration wird häufig mithilfe von Anwendungsprogrammierschnittstellen (APIs) erreicht.
Ein Sales-Team, das beispielsweise ein CRM nutzt, könnte dieses mit einer Marketing-Automatisierungsplattform verknüpfen. Die Anwendungsintegration ist eine beliebte Lösung für Unternehmen, die ihre betrieblichen Workflows aufeinander abstimmen und die Produktivität ihrer Teams steigern möchten.
Darüber hinaus gibt es das Daten-Streaming, das eine kontinuierliche Datenintegration in Echtzeit ermöglicht, sodass Unternehmen Daten bereits während ihres Eingangs verarbeiten und analysieren können. Dieser Ansatz wird häufig in Situationen eingesetzt, in denen sofortige Aktualisierungen oder Statistiken erforderlich sind.
So kann beispielsweise ein E-Commerce-Unternehmen mithilfe von Datenströmen die Lagerbestände sofort aktualisieren, sobald Kund:innen Bestellungen aufgeben, und so einen Überverkauf verhindern. Ebenso nutzen Finanzinstitute Datenströme für Echtzeit-Aktienkursaktualisierungen und zur Betrugsaufdeckung.
Wenn Ihre Daten integriert sind, können alle – von Ihren Kundendienst-Agents mit direktem Kundenkontakt bis hin zu Ihren Abteilungsleitern – fundiertere Entscheidungen treffen, effizienter arbeiten und Ihren Kund:innen eine außergewöhnliche Customer Experience bieten. Werfen wir einen Blick auf die wichtigsten Vorteile der Datenintegration.
Integrierte Daten liefern Ihnen ein vollständiges und genaues Bild Ihres Unternehmens, sodass Sie jederzeit fundierte Entscheidungen treffen können. Anstatt sich auf fragmentierte Informationen zu verlassen, können Sie Statistiken gewinnen, die auf einer einheitlichen Übersicht über das Kundenverhalten, betriebliche Kennzahlen und Markttrends basieren.
Einheitliche, präzise Daten tragen zudem zu besseren Ergebnissen der KI und der agentengesteuerten KI bei. KI-Modelle verfügen über alle erforderlichen Daten, um präzise Vorhersagen zu treffen, und KI-Agents werden in verschiedenen Systemen und Anwendungen eingesetzt, um Ihnen die Ergebnisse zu liefern, die Sie erwarten – vom nahtlosen Kundendienst bis hin zu automatisierten, personalisierten Marketingkampagnen.
Nicht miteinander vernetzte Systeme führen häufig zu Doppelungen, Unstimmigkeiten oder veralteten Informationen. Inkonsistente oder fehlerhafte Daten können nicht nur die Customer Experience beeinträchtigen, sondern möglicherweise auch zu einer Verschwendung von Ressourcen führen oder in bestimmten Branchen sogar Verstöße gegen gesetzliche Vorschriften zur Folge haben. Die Datenintegration löst diese Probleme, indem sie die Daten in einer zentralen Informationsquelle zusammenführt. Saubere, präzise Daten schaffen Vertrauen zwischen den Teams und ermöglichen eine fundierte Entscheidungsfindung.
Durch einheitliche Daten werden Workflows effizienter, sodass sich die Teams auf wertschöpfende Aufgaben konzentrieren können, anstatt nach Informationen suchen zu müssen. Unternehmen können Bestandsaktualisierungen automatisieren, indem sie Sales-Daten in ihr Lieferkettensystem integrieren. Dadurch sind die Bestandszahlen stets korrekt, wodurch Überbestände oder Engpässe vermieden werden.
Unverknüpfte Daten führen zur Bildung von Silos und hindern die Mitarbeiter in Ihrem gesamten Unternehmen daran, sich einen umfassenden Überblick zu verschaffen. Durch die Integration werden jedoch die Abteilungen miteinander vernetzt, sodass alle Mitarbeiter:innen über dieselben Statistiken verfügen, was die Zusammenarbeit fördert und eine einheitliche Customer Experience gewährleistet. Insbesondere gemeinsam genutzte Dashboards zwischen verschiedenen Abteilungen können für einheitliche Informationen sorgen.
Die Datenintegration bereitet Ihr Unternehmen durch die Schaffung einer flexiblen, modernen Grundlage auf Wachstum und Innovation vor. Unternehmen können ihre Daten auf eine Weise zusammenführen, die sich mühelos skalieren lässt, und so den Einsatz von Technologien wie KI und maschinelles Lernen unterstützen. Das bedeutet, dass Ihre Systeme steigende Datenmengen oder neue Integrationen bewältigen können, ohne dass kostspielige Migrationen oder Ausfallzeiten erforderlich sind.
Die Zero-Copy-Integration erleichtert die direkte Anbindung neuer Datenquellen – wie beispielsweise regionaler CRM-Systeme und aller Arten von Daten, die in Data Lakes, Data Warehouses oder Plattformen des Commerce gespeichert sind – an die Plattform. Dadurch können Unternehmen den Nutzen ihrer bestehenden Investitionen in Data Lakes und Data Warehouses steigern und gleichzeitig Kundenprofile in Echtzeit, automatisierte Maßnahmen, personalisierte Erlebnisse sowie intelligentere Entscheidungen in großem Maßstab ermöglichen.
Von der Unterstützung intelligenterer Stromnetze bis hin zur Verbesserung der Patientenversorgung – die Datenintegration verändert die Art und Weise, wie Unternehmen arbeiten und mit Menschen in Kontakt treten.
Denken Sie einmal darüber nach, wie Energieversorger auch bei extremen Wetterbedingungen dafür sorgen, dass die Lichter nicht ausgehen. Durch die Integration von Daten aus intelligenten Zählern, Wettervorhersagen und Netzsensoren – sowie den Einsatz künstlicher Intelligenz zur Analyse von Mustern – können Sie Nachfragespitzen vorhersagen und das Angebot in Echtzeit anpassen. Dies beugt nicht nur Ausfällen vor, sondern hilft Ihnen auch dabei, Wartungsprobleme zu erkennen, bevor sie auftreten – was Ihren Kund:innen Zeit, Geld und Ärger erspart.
Wenn es um unser Geld geht, zählt jede Sekunde. Stellen Sie sich vor, eine Bank würde verdächtige Aktivitäten bei einer Kreditkarte in Echtzeit erkennen, weil alle ihre Datensysteme miteinander kommunizieren. Durch die Integration wird die Betrugserkennung schneller und genauer. Zudem können Banken ihren Kund:innen auf diese Weise personalisierte Empfehlungen – wie beispielsweise das passende Kredit- oder Sparprodukt – unter Berücksichtigung eines umfassenden Überblicks über deren finanzielle Aktivitäten geben.
Stellen Sie sich eine Fertigungshalle vor, in der jede Maschine, jeder Sensor und jedes System nahtlos miteinander verbunden ist. Durch die Integration von Daten aus Produktionslinien, dem Lieferkettenmanagement und Qualitätskontrollsystemen können Hersteller ihre Abläufe in Echtzeit optimieren. Wenn beispielsweise eine Maschine erste Verschleißerscheinungen zeigt, können Algorithmen zur vorausschauenden Instandhaltung dies erkennen, bevor es zu einem Ausfall kommt, wodurch Ausfallzeiten reduziert und Kosten eingespart werden. Darüber hinaus können sich Hersteller durch die Einbindung von Kundenfeedback und Sales-Daten schnell an die Marktanforderungen anpassen und so sicherstellen, dass die Produktionslinien stets auf die Wünsche der Kund:innen abgestimmt sind. Dies steigert nicht nur die Effizienz, sondern erhöht auch die Zufriedenheit der Kund:innen und ihre Bindung an das Unternehmen.
Stellen Sie sich eine Arztpraxis vor, in der alle Informationen zu Patient:innen an einem Ort zusammengefasst sind. Durch die Integration von Patientenakten, Laborergebnissen und sogar Terminnotizen in ein CRM-System sowie andere externe Systeme können Gesundheitsdienstleister schnellere und sicherere Entscheidungen treffen. Ob es nun um die Koordinierung der Versorgung zwischen Fachärzt:innen oder um die individuelle Anpassung von Behandlungen geht – integrierte Daten bedeuten eine bessere Versorgung für die Patient:innen und weniger Verwaltungsaufwand für die Leistungserbringer.
Haben Sie sich schon einmal gefragt, woher Ihr Lieblings-Onlineshop genau weiß, wonach Sie suchen? Durch die Datenintegration werden Ihr Browserverlauf, Ihre bisherigen Einkäufe und sogar der Lagerbestand in Echtzeit miteinander verknüpft. Nehmen wir einmal an, Sie legen etwas in Ihren Warenkorb. Dank der Integration aktualisiert das System die Lagerbestände in allen Kanälen in Echtzeit und stellt so sicher, dass Sie keinen Artikel kaufen, der bereits ausverkauft ist.
Herkömmliche ETL-Tools wie Informatica und Talend extrahieren, transformieren und laden Daten in zentralisierte Systeme. ELT-Plattformen verfolgen einen moderneren Ansatz, bei dem Rohdaten zunächst in cloudbasierte Umgebungen wie Snowflake oder BigQuery geladen und erst anschließend transformiert werden.
Datenvirtualisierungstools wie Denodo ermöglichen den Echtzeitzugriff auf konsolidierte Daten, ohne dass diese physisch verschoben werden müssen. Sie eignen sich ideal für die Erstellung von Dashboards oder die Durchführung von On-Demand-Analysen. In größeren oder komplexeren Umgebungen könnten sie jedoch Schwierigkeiten bei der Skalierung haben.
Integrationssoftware verbindet Anwendungen über APIs, um den Datenflow zwischen den Systemen zu ermöglichen. Diese Tools können beispielsweise Ihr CRM oder Ihre Customer Data Platform mit Ihrem ERP-System verknüpfen und die Daten automatisch synchronisieren. Integrationswerkzeuge können eine Verbindung zu zahlreichen Datenquellen herstellen und eine einheitliche Infrastruktur schaffen, sodass verschiedene Teams gemeinsam an konsistenten, integrierten Daten arbeiten können.
Für Unternehmen, die auf sofortige Aktualisierungen angewiesen sind, bieten Streaming-Tools wie Kafka und Flink einen kontinuierlichen Flow. Diese sind insbesondere in Branchen wie dem E-Commerce oder dem Finanzwesen von großem Nutzen, in denen schnelle Reaktionen von entscheidender Bedeutung sind.
Die Salesforce Data Cloud umfasst Streaming-Funktionen zur Unterstützung einer Personalisierung nahezu in Echtzeit, beispielsweise die Aktualisierung von Kundenprofilen unmittelbar nach einer Transaktion oder Interaktion. Ganz gleich, ob es sich um Börsendaten in Echtzeit oder um IoT-Daten von Geräten handelt – mit Salesforce können Sie auf Daten reagieren, sobald diese generiert werden.
Ein durchschnittliches Unternehmen nutzt über 1.000 Anwendungen. Dennoch sind 70 % von ihnen nach wie vor nicht vernetzt. Die Integration von Daten aus verschiedenen Quellen kann enorme Opportunities bieten, ist jedoch nicht ohne Herausforderungen. Im Folgenden werden die gängigsten Hindernisse näher beleuchtet und es wird erläutert, wie Sie diese überwinden können.
Wenn Daten in voneinander getrennten Systemen gespeichert werden, schränkt dies die Transparenz ein und schafft Hindernisse für kundenorientierte Bereiche wie Sales, Service und Marketing. Diese Silos können letztendlich zu Ineffizienzen und Fehlern bei der Entscheidungsfindung führen. Plattformen wie Salesforce Data 360 bauen Silos ab, indem sie beliebige Datenquellen aus beliebigen Quellen zu einer einzigen, einheitlichen Ansicht zusammenführen.
Wenn zwei Systeme widersprüchliche Datensätze für dieselben Kund:innen enthalten, kann es vorkommen, dass die Teams Zeit damit verschwenden, Unstimmigkeiten zu klären, oder den Kund:innen widersprüchliche Informationen übermitteln. Daten von schlechter Qualität können zu unzuverlässigen Statistiken, Fehlern in der Berichterstattung und einem Mangel an Vertrauen in die Entscheidungsfindung führen. Tools für die Datenintegration sorgen jedoch für die Vereinheitlichung der Daten, indem sie Duplikate oder Inkonsistenzen identifizieren und beheben.
Angesichts des wachsenden Datenvolumens können Integrationssysteme nicht immer Schritt halten. Unternehmen stehen häufig vor Herausforderungen hinsichtlich der Skalierbarkeit, wenn sie neue Technologien einführen, neue Märkte erschließen oder Echtzeit-Datenströme verarbeiten. Sollten Sie plötzlich mit globalen Märkten konfrontiert werden, könnte es sein, dass Sie eine veraltete Infrastruktur nutzen und nicht in der Lage sind, neue Daten schnell genug zu verarbeiten, um Preisänderungen oder Bestandsaktualisierungen zu unterstützen. Durch die Anbindung an moderne Datenquellen wie Snowflake können Unternehmen jedoch wachsende Datenmengen bewältigen und die Leistung aufrechterhalten.
Wenn Sie damit beginnen, Daten zu integrieren und Silos abzubauen, werden Sie möglicherweise feststellen, dass Governance eine noch größere Herausforderung darstellt. Herkömmliche Richtlinien zur Datenverwaltung sind komplex und erfordern detaillierte Regeln für jedes Datenobjekt und alle Nutzer:innen. Diese Richtlinien müssen vereinheitlicht werden, doch die Skalierung vereinheitlichter Richtlinien gestaltet sich schwierig, wenn das Volumen und die Vielfalt Ihrer Daten zunehmen.
Berücksichtigen Sie bei der Integration mehrerer Datenquellen eine skalierbare Governance. Dadurch können Sie Zugriffs- und Maskierungs--Richtlinien mithilfe von Metadaten und Daten-Tags einheitlich anwenden, unabhängig davon, wer die Daten nutzt – sei es KI, menschliche Mitarbeiter:innen, Kund:innen oder Angestellte.
Die richtigen Tools ebnen Ihnen den Weg zum Erfolg, doch eine nahtlose Datenintegration erfordert Strategie, Zusammenarbeit und Planung. Beachten Sie diese Best Practices, um gängige Fallstricke zu vermeiden.
Bevor Sie mit den Integrationsmaßnahmen beginnen, sollten Sie Ihre Ziele auf Ihr Gesamtgeschäft und Ihre Datenstrategie abstimmen. Welche Statistiken möchten Sie gewinnen? Welche Mannschaften werden am meisten davon profitieren? Eine Roadmap sorgt dafür, dass Ihre Bemühungen zielgerichtet bleiben und jede Integration einen Mehrwert schafft.
Eine strenge Data Governance ist entscheidend für die Gewährleistung von Konsistenz, Sicherheit und Compliance während des gesamten Integrationsprozesses. Die Nachverfolgung der Datenherkunft und die Verwaltung der Zugriffsrechte stärken das Vertrauen in die Datenqualität und beugen regulatorischen Risiken vor.
Wenn Ihr Unternehmen wächst, sollte sich Ihre Strategie zur Datenintegration entsprechend weiterentwickeln. Bestimmte Plattformen und Systeme sind so konzipiert, dass sie sich mühelos skalieren lassen, sich an neue Technologien anpassen und Ihren steigenden Datenmengen gerecht werden, wenn Ihre geschäftlichen Anforderungen wachsen. Einige dieser Plattformen vereinfachen die Anbindung zusätzlicher Datenquellen – wie beispielsweise IoT-Geräte oder neue Systeme – ohne größere Umstellungen.
Die Datenintegration betrifft zahlreiche Teams, von der IT über das Marketing bis hin zu Sales. Die frühzeitige Einbeziehung aller Stakeholder:innen trägt dazu bei, Prioritäten aufeinander abzustimmen, Missverständnisse zu vermeiden und sicherzustellen, dass die Integration für alle Stakeholder:innen von Nutzen ist. Gemeinsam genutzte Dashboards und klar definierte Ziele tragen ebenfalls dazu bei, dass alle an einem Strang ziehen und sich auf die Schaffung von Mehrwert konzentrieren.
Wenn Systeme miteinander vernetzt sind, sind die Möglichkeiten grenzenlos. Teams arbeiten effizienter, Kund:innen fühlen sich wertgeschätzt, und Unternehmen florieren.
Mit Data 360 können Unternehmen mehr tun, als nur Daten mithilfe der Datenintegration zusammenzuführen. Sie können in Echtzeit darauf reagieren, beispielsweise indem sie mithilfe von KI besonders wertvolle Kund:innen identifizieren oder auf der Grundlage von Kundeninteraktionen in Echtzeit sofortige Reaktionen auslösen.
Nicht miteinander verknüpfte Daten können Ihrem Unternehmen Zeit, Geld und das Vertrauen Ihrer Kund:innen kosten. Durch die Wahl der richtigen Instrumente und Strategien schaffen Sie jedoch die Grundlage für langfristigen Erfolg. Machen Sie den ersten Schritt in Richtung einer stärker vernetzten Zukunft und starten Sie mit Salesforce Data 360.
Unter Datenintegration versteht man den Prozess der Verknüpfung von Daten aus verschiedenen Quellen. Dadurch können Unternehmen Informationen aus verschiedenen Systemen zusammenführen und so einen umfassenden Datensatz für Analysezwecke und den operativen Einsatz bereitstellen.
Es bietet einen umfassenden und einheitlichen Überblick über die Informationen, beseitigt Datensilos, verbessert den Datenzugriff für alle Nutzer:innen, steigert die allgemeine Datenqualität und unterstützt eine präzisere und effizientere Entscheidungsfindung in allen Geschäftsbereichen und Abteilungen.
Zu den gängigen Methoden zählen Extrahieren, Transformieren, Laden (ETL) sowie Extrahieren, Laden, Transformieren (ELT), bei denen Daten übertragen und transformiert werden. Zu den weiteren Ansätzen zählen die Datenvirtualisierung für den Echtzeitzugriff sowie das Daten-Streaming für die Anforderungen der kontinuierlichen Integration.
Sie verbessert die Betriebsabläufe, indem es Datenfragmentierung beseitigt, den Datenflow zwischen den Systemen automatisiert, den manuellen Aufwand und Fehler reduziert und sicherstellt, dass alle Anwendungen und Berichte auf der Grundlage der aktuellsten und konsistentesten verfügbaren Informationen arbeiten.
Zu den Herausforderungen zählen die Bewältigung der Komplexität unterschiedlicher Datenformate, die Gewährleistung einer zuverlässigen Datensicherheit sowohl während der Übertragung als auch im Ruhezustand, die Aufrechterhaltung einer hohen Datenqualität über alle integrierten Quellen hinweg sowie die Bewältigung von Problemen mit Altsystemen und deren Anbindung.
Ja, die Echtzeit-Datenintegration ermöglicht eine sofortige Synchronisierung und Verfügbarkeit der Daten, sobald diese generiert werden. Diese Funktion ist von entscheidender Bedeutung für Anwendungen, die auf dem neuesten Stand befindliche Informationen erfordern, wie beispielsweise die Betrugserkennung oder personalisierte Customer Experiences.
Aktivieren Sie noch heute Data 360 für Ihr Team.