73 prozent der Kund:innen bevorzugen E-Mails zur Kommunikation mit Unternehmen. Quelle: Salesforce-Report „State of the Connected Customer“
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Account Based Marketing – erste Schritte

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88 prozent der Konsument:innen geben im Gegenzug für Exklusivangebote und Rabatte relevante Informationen über sich selbst weiter.  Quelle: State of the Connected Customer
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Häufige Fragen zum Account Based Marketing (ABM)

ABM ist ein gezielter Marketingansatz, bei dem einzelne Unternehmen wie eigene Märkte behandelt werden. Das Kernprinzip: fokussiere dich auf wenige, aber besonders wertvolle Zielkund:innen.

Zuerst werden diese Key Accounts identifiziert, dann folgen hochpersonalisierte Kampagnen, die genau auf deren Bedürfnisse zugeschnitten sind. Entscheidend ist dabei die enge Zusammenarbeit von Marketing und Vertrieb. Beide Teams ziehen an einem Strang, um dieselben Zielaccounts zu gewinnen.

Grundsätzlich unterscheidet man drei Formen von ABM:

  • One-to-One ABM: Individuelle Kampagne für einen einzigen, besonders wichtigen Account.
  • One-to-Few ABM: Personalisierte Ansprache einer kleinen Gruppe ähnlicher Unternehmen.
  • One-to-Many ABM: Skalierte Personalisierung für eine größere Zahl von Accounts mit vergleichbaren Merkmalen – meist unterstützt durch Automatisierung und KI.
    Alle drei Varianten basieren auf Personalisierung, unterscheiden sich jedoch im Skalierungsgrad.

ABM bringt viele Vorteile, besonders für Unternehmen mit klar definierten Zielkunden im B2B-Bereich:

  • Höhere Effizienz: Marketing und Vertrieb arbeiten abgestimmt zusammen.
  • Besserer ROI: Budget wird gezielt auf wertvolle Accounts eingesetzt.
  • Kürzere Vertriebszyklen: Entscheidungen fallen schneller, weil Ansprache und Inhalte relevanter sind.
  • Stärkere Kundenbindung: Durch maßgeschneiderte Kommunikation entstehen langfristige Beziehungen.

Traditionelles Marketing zielt darauf, möglichst viele potenzielle Leads zu erreichen – etwa über breite Werbekampagnen.

ABM dagegen setzt auf Qualität statt Quantität:

Es fokussiert sich auf eine kleine Gruppe strategisch wichtiger Accounts und gestaltet die Kommunikation individuell. Man könnte sagen: Klassisches Marketing spricht eine Menge an, ABM lädt gezielt die richtigen Personen an den Tisch.

Erfolgreiche ABM-Strategien beginnen mit einer klaren Definition der Zielaccounts und gründlicher Recherche zu deren Herausforderungen und Entscheidungsstrukturen.

Darauf folgen:

  • Personalisierte Inhalte: Whitepaper, Webinare oder Microsites, die gezielt auf ein Unternehmen zugeschnitten sind.
  • Multichannel-Ansatz: Kombination aus E-Mail, LinkedIn, Events und Website-Personalisierung.
  • Sales Enablement: Vertrieb wird aktiv eingebunden, um eine einheitliche Ansprache sicherzustellen.

Wichtig ist ein kontinuierlicher Austausch zwischen Marketing und Sales. So bleibt die Strategie konsistent und datenbasiert.

Herausforderungen gibt es einige, aber sie sind lösbar:

  • Abstimmung zwischen Marketing und Vertrieb: Gemeinsame KPIs und regelmäßige Syncs schaffen Klarheit.
  • Datenqualität: Investitionen in CRM- und Research-Tools verbessern die Account-Insights.
  • Content-Aufwand: Vorlagen und Automatisierung (z. B. KI-generierte Inhalte) sparen Zeit.
  • Erfolgsmessung: Statt Massenkennzahlen zählt das Engagement der Zielaccounts – z. B. Meetings, Websitebesuche, Interaktionen.