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Erfahren Sie, wie Sie Partner mit den Tools, Ressourcen und Schulungen ausstatten, die sie für ihren Erfolg benötigen.
Von Peter Strohkorb
, Founder and CEO, Peter Strohkorb Advisory
7. Oktober 2024
Im Geschäftsleben wie im echten Leben läuft es besser, wenn man gut vorbereitet ist.
Deshalb setzen Vertriebsteams auf Sales Enablement, um mehr und effizienter zu verkaufen. Genauso brauchen Channel-Partner, die Ihre Produkte oder Dienstleistungen vertreiben, die richtigen Voraussetzungen für ihren Erfolg. Das ist Ihre Aufgabe, und genau darum geht es beim Partner Enablement. Wir zeigen Ihnen, was Partner Enablement ist, warum es wichtig ist und wie Sie Ihre Partner-Strategie aufbauen.
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Partner Enablement bezeichnet den Prozess, bei dem Partner mit den Tools, Ressourcen und Schulungen ausgestattet werden, die sie benötigen, um die Produkte oder Dienstleistungen eines Unternehmens zu verkaufen und zu unterstützen. Zu diesen Partnern zählen Reseller, Affiliates, Anbieter und Handelsvertreter. Sie sind Ihre Vertriebspartner und benötigen dieselbe Unterstützung und dieselben Ressourcen wie Ihre internen Vertriebsteams. Dazu gehören Kenntnisse über das Produkt, seine Funktionen und Vorteile, die Probleme, die es löst, sowie die geltende Preisstruktur.
Ihre Partner sollten genau wissen, was sie verkaufen, damit sie weder zu viel versprechen noch die Fähigkeiten eines Produkts untertreiben. Außerdem müssen sie die ideale Kundschaft kennen, um keine Zeit mit den falschen Interessenten zu verlieren.
Starke Partnerschaften können zur Erweiterung Ihrer Kundschaft und zu deutlichen Umsatzsteigerungen führen. Wenn Sie Ihre Partner in die Lage versetzen, hervorragende Arbeit zu leisten, profitieren Sie von mehr als nur höheren Verkaufszahlen. Hier sind einige der zusätzlichen Vorteile guter Enablement-Maßnahmen:
Für die Umsetzung eines soliden Partner-Enablement-Prozesses sind im Wesentlichen folgende Schritte erforderlich:
Mit diesen wesentlichen Komponenten schaffen Sie eine solide Partner-Sales-Enablement-Strategie, die Ihre Partner zum Erfolg führt (und gleichzeitig gegenseitiges Wachstum fördert).
Neben diesen sieben Schritten gibt es zwei weitere wichtige Komponenten, die unbedingt berücksichtigt werden müssen: das Festlegen von Zielen und das Onboarding von Partnern. Schauen wir uns das etwas genauer an.
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Sie und Ihre Partner müssen ein gemeinsames, glasklares Verständnis davon haben, was Sie gemeinsam erreichen wollen. Dazu gehören konkrete Ziele und die Kennzahlen, anhand derer Sie den Erfolg messen.
Auch wenn Sie übergeordnete Vertriebsziele haben, ist es wichtig, den Erfolg der Partnerschaft und der Enablement-Maßnahmen gezielt zu messen.
Neue Partner müssen ein Onboarding durchlaufen, damit sie Ihr Unternehmen, Ihre Produkte oder Dienstleistungen sowie relevante Richtlinien und Branding-Vorgaben genau kennenlernen. Wenn sich Produkte, Preise oder Richtlinien ändern, müssen Sie Ihre Partner stets auf dem Laufenden halten. Berücksichtigen Sie Partner Enablement bei größeren Releases und Launches, aber auch in regelmäßigen Abständen.
Entwickeln Sie einen strukturierten Onboarding-Prozess, der eine Einführung in Ihr Unternehmen, Ihre Produkte, Ihre Marktpositionierung und Ihre Vertriebsprozesse umfasst. Bieten Sie sowohl anfängliche als auch fortlaufende Schulungsprogramme zu Produktkenntnissen, Vertriebstechniken und Wettbewerbsdifferenzierung an.
Erstellen Sie begleitende Materialien zum Mitnehmen. Dazu können detaillierte Sales Playbooks mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen zum Verkauf Ihrer Produkte gehören, einschließlich Value Propositions, Einwandbehandlung und Best Practices. Planen Sie außerdem, umfassende Produktleitfäden zu entwickeln und bereitzustellen, die Funktionen, Vorteile, Anwendungsfälle und technische Spezifikationen beschreiben.
Stellen Sie ein zentrales Repository mit aktuellen Online-Marketing- und Vertriebsmaterialien bereit, z. B. Broschüren, Case Studies, Präsentationen und Whitepapers, um die Nachfrage anzukurbeln. Erleichtern Sie Ihren Partnern die Arbeit, indem Sie ihnen leicht zugängliche Marketingmaterialien, Tools und Vorlagen zur Verfügung stellen, die sie anpassen, co-branden und als ihre eigenen einsetzen können. Ziel ist es, Partner in die Lage zu versetzen, sofort loszulegen und Materialien direkt an die Kundschaft weiterzugeben oder zu hinterlassen. Erwägen Sie, in eine Softwarelösung zu investieren, mit der Partner unkompliziert Marketingbudgets anfordern oder Kampagnengenehmigungen einholen können.
Stellen Sie sicher, dass Ihre Partner Zugang zu einem Customer-Relationship-Management-System (CRM) haben, um Leads zu verwalten, Opportunitys zu verfolgen und Vertriebsaktivitäten zu überwachen. Bieten Sie außerdem Zugang zu Sales-Enablement-Tools wie Demo-Umgebungen, Angebots-Tools und ROI-Rechnern.
Entwickeln Sie Anreizprogramme, die Partner für das Erreichen von Vertriebszielen, den Abschluss von Deals oder die Teilnahme an Schulungen belohnen. Erkennen Sie die Leistungen Ihrer Top-Partner durch Auszeichnungen, Zertifizierungen und öffentliche Anerkennung.
Etablieren Sie regelmäßige Kommunikationskanäle (zum Beispiel Newsletter, Webinare und Partner-Meetings), um Ihre Partner stets auf dem Laufenden zu halten und einzubinden. Stellen Sie außerdem dedizierte Support-Ressourcen bereit, darunter eine feste Ansprechperson im Partnermanagement und einen Helpdesk für technische und vertriebliche Unterstützung. Ihre Partner sollten immer wissen, an wen sie sich bei Fragen wenden können.
Ein effektiver Partner-Enablement-Prozess braucht klare Rollen und Verantwortlichkeiten auf beiden Seiten sowie eine gute, wechselseitige Kommunikation. Das ist unverzichtbar, und zwar nicht nur dann, wenn Probleme auftauchen. Wie jede Partnerschaft funktioniert auch diese am besten, wenn beide Seiten regelmäßig miteinander sprechen und gemeinsam auf Erfolg hinarbeiten. Hier sind einige meiner wichtigsten Tipps.
Sie möchten, dass Ihre Partner aktiv Ihre Produkte und Dienstleistungen verkaufen. Aus meiner persönlichen Erfahrung weiß ich jedoch: Partner werden oft mit Produktinformationen von Unternehmen überhäuft, manchmal täglich. Das Letzte, was sie brauchen, ist noch mehr Lesestoff. Aber wie vermitteln Sie laufend Produkt- und Vertriebswissen, ohne Ihre Partner zu überlasten? Online-Videoschulungen sind eine Möglichkeit, doch ich habe festgestellt, dass Partner von ihren Lieferanten vor allem eines erwarten: das Gefühl, besonders, wertgeschätzt und gut betreut zu sein. Planen Sie daher Budget für persönliche Treffen und Workshops ein. Lassen Sie Ihre Partner spüren, dass sie zur Familie gehören, und behandeln Sie sie nicht wie eine weit entfernte Außenstelle.
Ich habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht, Partner zu einem speziellen Partner-Enablement-Event einzuladen, etwa einem zweitägigen Kickoff oder Launch. So können Sie direkt mit ihnen arbeiten, zum Beispiel einen Tag für Produktschulungen und den nächsten für praxisnahe, umsetzbare Verkaufstrainings nutzen. Das ist durchdachter als einfach Ressourcen und Materialien zu schicken, die die Partner dann allein entziffern müssen.
Um Partner nach einem Event zum Erfolg zu führen, reicht es nicht, ihnen viel Glück zu wünschen und sie mit einem freundlichen Schulterklopfen zu verabschieden. Es braucht kontinuierliches Produkt- und Sales-Coaching, um das Gelernte zu festigen und den einzelnen Vertriebsmitarbeitenden zu helfen, sich mit den neuen Inhalten sicher zu fühlen.
Sie können außerdem weiterführende Trainings und Zertifizierungsprogramme entwickeln, um die Fachkompetenz und Glaubwürdigkeit Ihrer Partner zu stärken, oder Verkaufssimulationen und Rollenspiele einsetzen, um praktische Verkaufsfähigkeiten auszubauen. Ein Tipp: KI kann dabei ein hilfreicher Verbündeter sein.
Sie möchten sich mit anderen Vertriebsprofis austauschen? Dann sind Sie in unserer Salesblazer Community genau richtig.
Ein Partner Portal ist mehr als ein nettes Extra. Es sollte fester Bestandteil Ihrer Partner-Enablement-Strategie sein. Es kann so leistungsstark wie ein Tool für Partner Relationship Management sein oder so einfach wie eine Website oder Wissensdatenbank, auf die Partner jederzeit für Schulungen und andere Ressourcen zugreifen können.
Ein gutes Partner Portal sollte:
Lassen Sie Ihre Partner nicht allein. Sie können sowohl im Marketing als auch im Vertrieb gemeinsam aktiv werden. Arbeiten Sie mit Ihren Partnern an co-gebrandeten Materialien und Marketingkampagnen , um Leads zu generieren und die Markenbekanntheit zu steigern. Darüber hinaus können Sie Market Development Funds (MDF) bereitstellen, damit Ihre Partner eigene Marketingaktivitäten und Demand-Generation-Maßnahmen umsetzen können.
Der grundlegendste Kennwert ist natürlich der Partnerumsatz, aber je nach Ihren Enablement-Maßnahmen können weitere hinzukommen. Idealerweise verfolgt ein Unternehmen mit Partner-Enablement-Trainings konkrete Ziele.
Definieren Sie KPIs und Kennzahlen, die die gewünschten Ergebnisse messbar machen. Wenn Ihr Partner-Enablement-Training beispielsweise darauf abzielt, das Produktwissen zu verbessern, sollte die Kennzahl widerspiegeln, wie sicher und kompetent Ihre Partner das Produkt bei Kundschaft präsentieren können. Kurz gesagt: Messen Sie das, was Sie erreichen wollen.
Kommunikation ist keine Einbahnstraße, und Ihre Partner werden Ihnen Feedback geben. Es ist wichtig, dieses Feedback ernst zu nehmen und in die Weiterentwicklung Ihrer Zusammenarbeit einfließen zu lassen. Holen Sie es aktiv und regelmäßig ein – das geht auf verschiedene Arten:
Wenn Sie mit mehreren Partnern zusammenarbeiten, kann es hilfreich sein, ein Partner-Relationship-Management-System (PRM) einzusetzen, das in Ihr CRM integriert ist. Solche Lösungen helfen dabei, Aktivitäten wie Kommunikation, Schulungen sowie Vertriebs- und Marketingkampagnen zu personalisieren und in großem Maßstab zu automatisieren. Mithilfe von Daten und Analysen lassen sich damit auch personalisierte Inhalte und Empfehlungen für Partner bereitstellen, die auf deren Vertriebshistorie, Marktschwerpunkten und Performance basieren. Darüber hinaus können Sie über ein PRM automatisierte Marketingkampagnen implementieren, die Partner einfach anpassen und einsetzen können.
Die Ernennung von Partnern ist keine einmalige Sache, die sich von selbst erledigt. Ihre Vertriebspartnerschaften sind nur so stark wie Ihre Partner-Enablement-Strategie und deren Umsetzung. Die Zusammenarbeit mit Channel-Partnern und Resellern bedeutet, die Beziehung langfristig zu pflegen und kontinuierlich daran zu arbeiten, sie belastbarer und effektiver zu gestalten.
Erfahren Sie, wie Sie Ihren Partnern klare Onboarding-Ziele und automatisierte Geschäftseinblicke bieten können, um gemeinsam schneller zu wachsen.
Zu den wichtigsten Bestandteilen gehören ein umfassendes Onboarding für neue Partner sowie kontinuierliche Schulungen und Weiterbildungen. Technologie vereinfacht diese Kommunikation und hilft dabei, die Performance zu messen.
Sales Enablement zielt darauf ab, Ihr internes Vertriebsteam zu stärken. Partner Enablement hingegen richtet sich an externe Partner wie Reseller und Distributoren. Es versorgt sie mit dem spezifischen Wissen und den Ressourcen, die sie benötigen, um Ihre Produkte gemeinsam mit ihrem eigenen Portfolio zu verkaufen.
Partner Enablement verbessert die Gesamtvertriebsleistung, indem es Partnern die Fähigkeiten und Ressourcen vermittelt, die sie brauchen, um mehr Abschlüsse zu erzielen. Partner müssen mit Ihren Produkten, Ihrer Botschaft und Ihren Vertriebsprozessen bestens vertraut sein.
Technologie hilft dabei, Ressourcen wie Schulungen und Marketingmaterialien zu zentralisieren und bereitzustellen, in der Regel über ein Partner-Relationship-Management-System (PRM). Außerdem ermöglicht sie die Kommunikation mit Partnern und die Leistungsverfolgung und sorgt so für eine skalierbare Umsetzung des Enablement-Prozesses.
Eine konsistente Kommunikation mit Partnern und die Aktualität des PRM-Systems gehören zu den häufigsten Herausforderungen. Partner brauchen Schulungen und Ressourcen, sobald diese verfügbar sind. Ebenso wichtig ist es sicherzustellen, dass Sie die Wirksamkeit Ihres Enablement-Programms messen können.
Die Autoren wurden bei der Erstellung dieser FAQ-Fragen von KI unterstützt.