Die beste Revenue-Management-Software: Ein umfassender Leitfaden
Von Erin Hueffner, Autorin, Salesforce 23. März 2026
Entdecken Sie, wie Sie Ihren gesamten Revenue-Prozess auf einer einzigen Plattform verwalten – vom Verkauf über die Angebotserstellung bis hin zur Abrechnung.
Wenn es um Ihren Umsatz geht, sollten Sie keine Chance ungenutzt lassen.
Laut der „State of Sales“-Marktstudie berichten 79 % der Sales-Führungskräfte von gestiegenem Umsatz im vergangenen Jahr. Kein Wunder, dass Vertriebsprofis auf die neueste Revenue-Management-Software setzen, um den gesamten Quote-to-Cash-Prozess im Blick zu behalten.
Revenue-Management-Softwares gibt es in vielen Ausführungen und Preisklassen. Wir stellen Ihnen die Top-Lösungen vor, damit Sie eine Plattform finden, die am besten zu Ihrem Team passt.
Was ist eine Revenue-Management-Software?
Eine Revenue-Management-Software vernetzt Vertriebs-, Finanz-, Produkt-, Marketing- und Legal-Teams auf einer einzigen Plattform. Sie vereinfacht den Quote-to-Cash-Prozess durch fortschrittliche Vertriebsautomatisierung und bietet zentralisierte Produkt- und Preisdaten. Dank KI lassen sich Revenue-Prozesse automatisieren und komplexe Aufträge in großem Umfang verwalten.
Es gibt noch weitere Gründe, in eine Revenue-Management-Software zu investieren. Erfahren Sie, welche Vorteile die Software Ihnen und Ihrem Unternehmen bietet.
Warum ist eine Revenue-Management-Software wichtig?
Eine Revenue-Management-Software ebnet den Weg zur Profitabilität. So können Sie eine stärkere Vertriebsstrategie entwickeln, um Ihr Unternehmen auszubauen und Ihre Geschäfte zu skalieren.
Revenue-Management-Softwares haben sich von On-Premise-Lösungen zu Softwares as a Service (SaaS) weiterentwickelt – heutzutage mit integrierter künstlicher Intelligenz (KI) sowie Echtzeit-Daten und -Analysen. Diese neuen Funktionen steigern die Effizienz und Produktivität teamübergreifend und können so die Kosten für interne Systeme senken.
Unternehmen wollen komplexe Bestellprozesse skalieren. Eine Revenue-Management-Software kann neue Geschäftsmodelle unterstützen, den Gewinn steigern und eine einheitliche Customer Experience über alle Kanäle hinweg schaffen.
Die Wahl der richtigen Software passend zu Ihren Anforderungen kann herausfordernd sein. Daher ist es wichtig, die Funktionen der Plattform zu kennen – etwa CPQ, Contract Lifecycle Management und Omnichannel-Selling-Potenzial.
Die beste Revenue-Management-Software für Ihr Vertriebsteam
Die folgende Liste wurde mit Informationen von G2
und Capterra
zusammengestellt. Beide Websites bewerten Sales-Software anhand von Nutzerfeedback, verfügbaren Funktionen und der allgemeinen Zufriedenheit. G2 verwendet ein Fünf-Sterne-System mit Fokus auf Benutzerfreundlichkeit, Kundenzufriedenheit und Marktpräsenz, während Capterra (ebenfalls mit einem Fünf-Sterne-System) Nutzerbewertungen in Kategorien wie Benutzerfreundlichkeit, Kundensupport und Preis-Leistungs-Verhältnis berücksichtigt. Alle hier aufgeführten Tools haben eine Mindestbewertung von vier Sternen und sind damit Top-Kandidaten, um Ihren Sales-Prozess zu optimieren, die Zusammenarbeit zu verbessern und Ihr Team effektiver zu machen.
1. Salesforce Revenue Cloud
Salesforce Revenue Cloud
ist eine Suite von Lösungen, die den gesamten Umsatzzyklus automatisiert – vom Angebot bis zum Zahlungseingang. Salesforce Revenue Cloud ist die ideale Lösung für Unternehmen, die ihre Revenue-Prozesse optimieren möchten. Mit leistungsstarken CPQ- und Vertragsmanagement-Tools eignet sie sich besonders für Unternehmen mit komplexen Vertriebszyklen.
So unterstützt es Revenue-Teams:
Produktkatalog: Salesforce Revenue Cloud bietet umfassende Funktionen zur Produktkatalogverwaltung, mit denen Unternehmen ihr Produkt- und Dienstleistungsangebot zentral verwalten können. So gewährleisten Sie Konsistenz und Genauigkeit über alle Vertriebskanäle hinweg und steigern die gesamte Vertriebseffizienz.
CPQ: Revenue Cloud ist eine CPQ-Lösung, mit der Vertriebsteams schnell und präzise Angebote erstellen, komplexe Produktbundles konfigurieren sowie Preisregeln und Rabatte umsetzen können. Mit einem KI-Sales-Agent lassen sich Angebote sofort generieren oder aktualisieren. Alle Aktivitäten bleiben in einem einzigen Ökosystem, was Effizienz und Zusammenarbeit deutlich verbessert.
Contract Lifecycle Management: Salesforce bietet eine Suite von Tools, um Verträge über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg zu verwalten – von der Erstellung über die Verhandlung und Genehmigung bis hin zur Erneuerung.
Auftragsverwaltung und Orchestrierung: Revenue Cloud optimiert die Auftragsverwaltung, indem komplexe Auftragsprozesse aufgeschlüsselt und orchestriert werden. DRO unterteilt Produkte und Auftragspositionen, sodass für jedes Produkt individuelle Fulfillment-Plans angewendet werden können und Kund:innen unabhängig von der Komplexität eine maßgeschneiderte Erfahrung haben. Durch die nahtlose Integration mit Abrechnungs- und Zahlungssystemen wird eine akkurate und termingerechte Auftragsabwicklung sichergestellt.
Asset Lifecycle Management: Die Plattform bietet ALM-Funktionen, um Cross-Selling, Up-Selling und die Erneuerung von Assets über den gesamten Lebenszyklus hinweg zu maximieren und Ihren Nutzer:innen jederzeit einen einfachen Überblick über alle Berechtigungen von Kund:innen zu geben.
Omnichannel-Vertrieb: Salesforce Revenue Cloud bietet eine einheitliche Plattform, die das Revenue-Management über mehrere Kanäle hinweg vereinfacht. Die zuverlässige Integration mit anderen Salesforce-Tools wie Sales Cloud und Commerce Cloud sorgt für reibungslose Transaktionen – unabhängig davon, wo sie stattfinden.
2. NetSuite
NetSuite
von Oracle ist eine cloudbasierte Business-Management-Suite. Sie vereint ERP (Enterprise Resource Planning), CRM (Customer Relationship Management) und E-Commerce-Funktionen in einer einzigen Lösung.
So unterstützt es Revenue-Teams:
Produktkatalog: Das NetSuite-ERP-System nutzt Produktinformationen für Verkaufstransaktionen und die Umsatzrealisierung.
CPQ: Die Integration von CRM- und ERP-Funktionen optimiert CPQ-Prozesse und ermöglicht die Produktkonfiguration, das Preismanagement und die Angebotserstellung. Solche Funktionen sind mit der Auftragsverwaltung und der Umsatzrealisierung synchronisiert.
Contract Lifecycle Management: NetSuites Advanced Revenue Management (ARM) verwaltet Vertragsdaten für die Umsatzrealisierung. Es unterstützt Nutzer:innen bei der Überwachung von Vertragslaufzeiten, Leistungsverpflichtungen und Umsatzplänen.
Auftragsverwaltung und Orchestrierung: Das ERP-System bietet Auftragsverwaltungsfunktionen, die den gesamten Prozess von der Erfassung bis zur Erfüllung und Rechnungsstellung abdecken. Das Revenue-Management-Modul ist mit dem Auftragsverwaltungssystem vernetzt und automatisiert die Umsatzrealisierung entsprechend den verschiedenen Auftragsereignissen.
Asset Lifecycle Management: NetSuite bietet Asset-Management-Funktionen in seinem ERP-System, um Assets zu verfolgen und zu verwalten. Dabei liegt der Fokus auf dem Revenue-Management hinsichtlich der Umsatzrealisierung aus Verkäufen und Dienstleistungen.
Omnichannel-Vertrieb: Die E-Commerce- und CRM-Module von NetSuite unterstützen den Omnichannel-Vertrieb durch eine umfassende Übersicht über Kundeninteraktionen in verschiedenen Formaten. So lässt sich die Umsatzrealisierung überall dort erfassen, wo Verkäufe stattfinden.
3. Zenskar
Zenskar
ist eine unkomplizierte Revenue-Management-Software, die eine codefreie Plattform zur Automatisierung von Rechnungsstellung, Mahnwesen und Finanzreporting bietet. Die entwicklerfreie Software von Zenskar unterstützt Unternehmen, die mit komplexen Abonnement- und nutzungsbasierten Modellen arbeiten.
So unterstützt es Revenue-Teams:
Produktkatalog: Zenskar unterstützt die Verwaltung von Informationen, Preisen und der Rechnungsstellung für Produkte und Dienstleistungen – insbesondere solche mit komplexen, nutzungsabhängigen Strukturen.
CPQ: Zenskar ist darauf ausgelegt, komplexe Preismodelle zu verwalten und Verträge zu erstellen.
Contract Lifecycle Management: Vertragsdaten werden mit der Umsatzrealisierung und Abrechnung von Zenskar verknüpft und ermöglichen so einen reibungslosen Aufnahmeprozess.
Auftragsverwaltung und Orchestrierung: Der Quote-to-Cash-Prozess wird durch die automatisierte Abrechnungs- und Mahnfunktion von Zenskar vereinfacht. Außerdem lässt sich das System in Payment Gateways integrieren, um eine sichere Abwicklung und eine reibungslose Customer Experience zu gewährleisten.
Omnichannel-Vertrieb: Dank der Fähigkeit des Systems, viele Datenquellen zu integrieren, können Unternehmen ihre Vertriebsstrategien mit einheitlichen Abrechnungs- und Umsatzdaten diversifizieren.
4. Sage Intacct
Sage Intacct
ist eine cloudbasierte Software für Revenue-Management und Buchhaltung, die für die Abwicklung komplexer Finanzprozesse bekannt ist. Sie lässt sich in CRM- und E-Commerce-Plattformen integrieren.
So unterstützt es Revenue-Teams:
Produktkatalog: Die Software verwaltet Revenue-Daten zu Produkten und Dienstleistungen und unterstützt damit die Finanzberichterstattung und Compliance für Vertriebsaktivitäten.
CPQ: Sage Intacct lässt sich in CRM-Systeme integrieren, die CPQ-Prozesse verwalten. Die Software kann die dabei generierten Finanzdaten für die Umsatzrealisierung nutzen.
Contract Lifecycle Management: Mithilfe der Revenue-Management-Funktionen können Nutzer:innen die Vertragsbedingungen, Umsatzpläne und Compliance-Anforderungen verwalten. Die Software ist darauf ausgelegt, sich in Vertragsdaten zu integrieren – insbesondere für die Umsatzrealisierung.
Auftragsverwaltung und Orchestrierung: Das Auftragsverwaltung-Modul kann den Quote-to-Cash-Prozess automatisieren. Durch die Integration mit Abrechnungs- und Umsatzrealisierungssystemen lässt sich auch der finanzielle Aspekt der Auftragsabwicklung weiter automatisieren, um noch effizienter und genauer zu agieren.
Omnichannel-Vertrieb: Die Integrationen von Sage Intacct unterstützen Umsätze aus mehreren Vertriebskanälen. Dank der Verbindung mit CRM- und E-Commerce-Plattformen können Revenue-Daten für eine einfachere Finanzberichterstattung konsolidiert werden.
5. SAP S/4HANA Cloud
SAP S/4HANA Cloud
ist ein cloudbasiertes ERP-System, das eine einheitliche Plattform zur Verwaltung zentraler Geschäftsprozesse bietet – mit Fokus auf Echtzeitdaten und Automatisierung. Die Integrationsmöglichkeiten von SAP S/4HANA Cloud erweitern die Funktionalität durch die Anbindung an andere SAP- und an Drittanbieterlösungen.
So unterstützt es Revenue-Teams:
Produktkatalog: Die Datenverwaltungsfunktionen von SAP S/4HANA Cloud umfassen die Verwaltung von Produkt- und Servicedetails als grundlegendes Element der Vertriebs- und Distributionsabläufe.
CPQ: SAP S/4HANA Cloud bietet Preis- und Konfigurationsfunktionen in seinem Vertriebs- und Distributionsmodul. Für Unternehmen, die eine dedizierte CPQ-Funktionalität suchen, kann jedoch eine Integration mit anderen SAP-Lösungen oder mit Drittanbieteranwendungen erforderlich sein.
Contract Lifecycle Management: SAP S/4HANA Cloud unterstützt bei der Verwaltung von Vertragsbedingungen. Für ein umfassenderes Contract Lifecycle Management sind zusätzliche SAP-Integrationen erforderlich.
Auftragsverwaltung und Orchestrierung: Die Auftragsverwaltungsfunktionen der Software umfassen den gesamten Quote-to-Cash-Prozess, einschließlich Auftragserfassung und -erfüllung sowie Rechnungsstellung und Umsatzrealisierung.
Asset Lifecycle Management: SAP S/4HANA Cloud lässt sich mit Finanzbuchhaltungssystemen integrieren, um Umsatzberichte und Entscheidungsprozesse zu unterstützen.
Omnichannel-Vertrieb: Die Lösung lässt sich mit SAP Commerce Cloud und anderen E-Commerce-Plattformen kombinieren, um eine einheitliche Auftragsabwicklung und Umsatzrealisierung über mehrere Vertriebskanäle hinweg zu gewährleisten.
6. Chargebee
Chargebee
ist eine spezialisierte Plattform, um Abonnements und wiederkehrende Umsätze zu verwalten. Sie vereinfacht den Abrechnungsprozess durch individuelle Anpassungsmöglichkeiten und automatische Rechnungsstellung. Darüber hinaus können Workflows automatisiert und Daten aus dem Kundenverhalten sowie der Zahlungshistorie genutzt werden, um Muster zu erkennen.
So unterstützt es Revenue-Teams:
Produktkatalog: Chargebee unterstützt die Verwaltung von Preisen und Rechnungsstellung – insbesondere für Produkte und Services mit Abonnementmodellen. Dank Finanz-Frameworks lassen sich Produktpläne und Preiskonfigurationen leichter einrichten.
CPQ: Die Software bietet Ressourcen für komplexe Preisstrukturen. Sie unterstützt verschiedene Preismodelle, darunter nutzungsbasierte Preisgestaltung, Staffelpreise und weitere abonnementbezogene Strategien.
Contract Lifecycle Management: Chargebee lässt sich in Vertragsmanagementsysteme integrieren und konzentriert sich dabei auf die Rechnungsstellung und Umsatzrealisierung von Verträgen. Es handelt sich nicht um eine vollständige Contract-Lifecycle-Management-Lösung, aber die Plattform ist darauf ausgelegt, Vertragsinformationen zu verwalten – vor allem bei wiederkehrenden Abrechnungen.
Auftragsverwaltung und Orchestrierung: Die Plattform kann den Quote-to-Cash-Prozess für abonnementbasierte Unternehmen beschleunigen, indem sie die wiederkehrende Abrechnung, Rechnungsstellung, Zahlungsabwicklung und Umsatzrealisierung verwaltet.
Omnichannel-Vertrieb: Chargebee unterstützt den Omnichannel-Vertrieb durch Integrationen mit E-Commerce-Plattformen und hilft dabei, Abonnementerlöse aus verschiedenen Vertriebskanälen zu verwalten.
7. Campfire
Campfire
bietet Automatisierung für Buchhaltung und Reporting und konsolidiert Umsatz- sowie Kundendaten. Die Plattform richtet sich an Unternehmen, die von einer einfachen Software oder Tabellenkalkulationen auf eine leistungsfähigere Lösung umsteigen möchten.
So unterstützt es Revenue-Teams:
Produktkatalog: Campfire unterstützt eine präzise Rechnungsstellung, indem es detaillierte Produktinformationen nutzt. Wichtig zu wissen: Die Plattform ist nicht als umfassendes Produktkatalogsystem konzipiert, sondern verwendet vorhandene Produktinformationen für Abrechnungszwecke.
CPQ: Die Stärke von Campfire liegt darin, Umsätze nach dem Verkauf zu verwalten. So können Nutzer:innen die Rechnungsstellung und Zahlungsprozesse nach einem Verkaufsabschluss effizient abwickeln.
Contract Lifecycle Management: Campfire nutzt Vertragsdaten, um Prozesse der Umsatzbuchhaltung zu optimieren und zu automatisieren.
Auftragsverwaltung und Orchestrierung: Dank der automatisierten Auftragsverwaltung lassen sich Rechnungsstellung, Zahlungsabwicklung und Kundendaten vereinheitlichen und zentralisieren. Die Revenue-Management-Software kann Rechnungen erstellen und versenden, den Rechnungsstatus aktualisieren und als „bezahlt" markierte Rechnungen mit Bankkontodaten abgleichen.
Omnichannel-Vertrieb: Über Integrationen unterstützt Campfire die Omnichannel-Vertriebsstrategien, indem Revenue-Daten aus verschiedenen Vertriebskanälen zusammengeführt und zugänglich gemacht werden. Dadurch lässt sich die finanzielle Performance nachverfolgen und analysieren. Allerdings ist die Plattform nicht ausschließlich für das Omnichannel-Management konzipiert.
8. Subskribe
Subskribe
konzentriert sich darauf, den Quote-to-Cash-Prozess zu optimieren – gerade für SaaS-Unternehmen mit komplexer Abonnement- und nutzungsbasierter Abrechnung. Ziel ist es, CPQ, Rechnungsstellung und Umsatzrealisierung in einer einzigen Lösung zu vereinen.
So unterstützt es Revenue-Teams:
Produktkatalog: Subskribe nutzt einen umfassenden Produktkatalog und eine leistungsstarke Pricing-Engine, um die Administration zu vereinfachen. So können sich Nutzer:innen ganz auf die Verwaltung von Vertriebs- und Preisstrukturen konzentrieren.
CPQ: Die Software bietet Tools, um komplexe Angebote zu erstellen, vielfältige Preisstrategien zu verwalten und Deals zu konfigurieren.
Contract Lifecycle Management: Subskribe kann bestehende vertragsbezogene Daten nachverfolgen, die für die Rechnungsstellung und Umsatzrealisierung erforderlich sind.
Auftragsverwaltung und Orchestrierung: Die Lösung optimiert den Quote-to-Cash-Zyklus vor allem für abonnementbasierte Unternehmen, indem sie Prozesse wie wiederkehrende Abrechnung, Rechnungserstellung und Zahlungsabwicklung automatisiert.
Asset Lifecycle Management: Die Plattform konzentriert sich auf den Quote-to-Cash-Prozess und fokussiert dabei umsatzgenerierende Abläufe.
Omnichannel-Vertrieb: Subskribe lässt sich in CRMs integrieren. Das unterstützt Omnichannel-Vertriebsstrategien indirekt, indem kohärente Umsatzdaten plattformübergreifend bereitgestellt werden.
Die heute verfügbaren Revenue-Management-Softwares unterscheiden sich erheblich in ihren Stärken und Funktionen. Sie entscheiden, welches am besten zu Ihren geschäftlichen Anforderungen passt. Eine hilfreiche Orientierung: Überlegen Sie zunächst, welcher Systemtyp Ihre Teams optimal unterstützt.
Verschiedene Arten von Revenue-Management-Systemen
Die verschiedenen Arten von Revenue-Management-Systemen lassen sich nach Funktionsumfang und Zielbranche kategorisieren. Entscheiden Sie zunächst, ob Sie eine eigenständige oder eine integrierte Lösung bevorzugen.
Eigenständige vs. integrierte Revenue-Management-Software
Eine eigenständige All-in-one-Revenue-Management-Lösung vereint Funktionen wie Sales-Forecasting, Preisgestaltung und Reporting in einem einzigen Softwarepaket. Große Unternehmen profitieren häufig von solchen Systemen, da sie die Komplexität von Dynamic Pricing und umfangreichem Bestandsmanagement bewältigen können. Außerdem können Vertriebsteams und Führungskräfte besser verstehen, wie Preisänderungen die Kundennachfrage nach verschiedenen Angeboten beeinflussen.
Eine integrierte Revenue-Management-Software bindet sich in bestehende Systeme ein und ergänzt sie um zusätzliche Funktionen. Kleinere Unternehmen entscheiden sich häufig für integrierte Lösungen, da sie kosteneffizienter sind und weil verglichen mit vielen eigenständigen Systemen keine Wartungs- und Lizenzgebühren anfallen.
Branchenspezifische Revenue-Management-Software
Nachdem Sie sich für einen der beiden Systemtypen entschieden haben, sollten Sie sich Ihre Branche anschauen. Revenue-Management-Softwares können auf die spezifischen Produkte oder Dienstleistungen zugeschnitten sein, die Sie anbieten. Das sind einige der häufigsten Varianten:
Gastgewerbe: Konzipiert für Hotels, Resorts und Ferienwohnungen. Solche Systeme berücksichtigen Saisonalität, Auslastungsquoten und Wettbewerberpreise in touristischen Destinationen, um die Zimmerpreise zu optimieren.
Luftfahrt: Unterstützt Fluggesellschaften bei der Steuerung der Ticketpreise anhand von Faktoren wie Flugrouten, Nachfrageschwankungen und Konkurrenzangeboten.
Eventmanagement: Für Eventveranstalter:innen konzipiert, optimiert das System die Preisgestaltung für Tickets, Verkaufsstände und weitere Einnahmequellen basierend auf Eventtyp, historischen Besuchszahlen und Wettbewerbspreisen.
SaaS und B2B: Solche Systeme konzentrieren sich auf Dynamic Pricing und Vertriebsstrategien für Unternehmen, die Software oder andere B2B-Dienstleistungen anbieten. Sie analysieren Kundenverhaltensdaten und Wettbewerbspreise, um optimale Preismodelle vorzuschlagen und umsatzstarke Kund:innen gezielt anzusprechen.
Bei der Auswahl der passenden Revenue-Management-Software sollten Sie sich fragen, von welchen Funktionen Ihr Team am meisten profitiert.
Wichtige Vorteile und Funktionen von Revenue-Management-Softwares
Mit einer Revenue-Management-Software verschaffen sich erfolgreiche Unternehmen ihren Wettbewerbsvorteil. Denn sie beendet das Rätselraten, wann Vertriebsteams welche Produkte und Dienstleistungen zu welchem Preis anbieten sollten – und hilft dabei, die Sales-KPIs durch folgende Funktionen zu erreichen:
Mehr Umsatz und Rentabilität
Anhand von Sales-Daten prognostiziert die Software die Nachfrage und optimiert die Preisgestaltung. So trägt sie dazu bei, mehr Geschäfte zu den richtigen Konditionen abzuschließen. Das maximiert den Umsatz unter Berücksichtigung von Kosten und Margen.
So funktioniert es: Eine Revenue-Management-Software liefert wertvolle Einblicke in Wettbewerbspreise und das Kaufverhalten von Kund:innen. Dank dieser Informationen können Vertriebsmitarbeiter:innen erfolgsversprechende Preisstrategien für ihre Produkte oder Dienstleistungen entwickeln und gezielt einsetzen.
Vertriebsmitarbeiter:innen gewinnen Erkenntnisse aus dem Kundenverhalten, den Strategien von Konkurrenten und aus historischen Trends. Solche Daten ermöglichen fundierte Entscheidungen hinsichtlich der Zielgruppe, Preisgestaltung und der gesamten Vertriebsstrategie, was zu deutlich besseren Ergebnissen führt.
So funktioniert es: Weil die Software die Kundenbedürfnisse und Kaufhistorie versteht, kann sie Ihr Sales-Forecasting durch Upselling- oder Cross-Selling-Möglichkeiten verbessern. So können Vertriebsmitarbeiter:innen den Wert jeder Kundeninteraktion maximieren.
Bessere Zusammenarbeit zwischen Teams
Eine Revenue-Management-Software fördert die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Vertriebsmitarbeiter:innen und anderen Teams wie Finance. So lassen sich Strategien aufeinander abstimmen und eine einheitliche Customer Experience schaffen.
So funktioniert es: Sie erhalten einen zentralen Hub auf einer einheitlichen Plattform für alle Sales-Analytics und -Insights – mit vollständiger Transparenz über alle Teams hinweg.
Vielleicht denken Sie jetzt: Mehr Umsatz, bessere Kommunikation, höhere Produktivität – wo kann ich unterschreiben? Doch eine Revenue-Management-Software ist kein Allheilmittel für jeden Anwendungsfall. Bevor Sie sich entscheiden, sollten Sie auch die spezifischen Anforderungen Ihres Unternehmens und des Marktes berücksichtigen.
So wählen Sie die richtige Revenue-Management-Software aus
Wenn Sie ein Revenue-Management-System beurteilen, sollten einige zentrale Funktionen ganz oben auf Ihrer Liste stehen. Sie benötigen eine Software, die Ihren gesamten Revenue Lifecycle abbildet und sich nahtlos in Ihr CRM integriert. Doch unabhängig davon, ob Sie sich für ein eigenständiges oder integriertes System entscheiden, sollten Sie auf folgende Optionen achten:
Flexible Preismodelle
Ermöglicht Unternehmen, verschiedene Preisstrategien auszuprobieren – etwa Abonnements, Staffelpreise oder nutzungsbasierte Modelle.
Beispiel: Ein Fitnessstudio bietet dadurch eine vergünstigte Monatsmitgliedschaft oder eine höherpreisige Option mit Zugang zu Premium-Kursen an.
Echtzeit-Umsatzanalysen
So erhalten Unternehmen sofortige Einblicke in die Sales-Performance und können in Echtzeit datenbasierte Entscheidungen treffen.
Beispiel: Dadurch erkennt ein Online-Händler während eines Sales, welche Produkte gut laufen – und kann Aktionen anpassen oder den Lagerbestand in Echtzeit auffüllen.
Integrationsmöglichkeiten
Ein Revenue-Management-System sollte sich gut mit anderen Anwendungen integrieren lassen – wie mit Ihrer Website und dem Channel-Management –, um den Umsatz zu maximieren und gleichzeitig die Kosten zu senken. Integrationen mit Ihrem CRM- und/oder ERP-System vereinfachen die Dateneingabe und sorgen für Konsistenz über alle Informationsdatenbanken hinweg. Achten Sie bei der Auswahl einer Revenue-Management-Software auf nahtlose, bidirektionale Integrationen mit angrenzenden Lösungen. Dann funktioniert der Datenaustausch bei minimalem Zusatzaufwand automatisch und reibungslos.
Beispiel: Anstatt Daten in mehreren Systemen zu verwalten, nutzt ein Softwareunternehmen eine einheitliche Lösung. So kann es bei nachgelagerten Prozessen möglichst genaue Daten bereitstellen, nachdem Kund:innen den Dienst abonniert haben. Dank dieser Konsistenz lassen sich nachfolgende Updates oder Änderungen deutlich einfacher umsetzen.
Mit Revenue-Management-Software erfolgreich durchstarten
Eine Revenue-Management-Software ermöglicht die End-to-End-Automatisierung vom Produkt bis zur Zahlung auf einer einzigen Plattform, die im gesamten Unternehmen genutzt wird. Die Software unterstützt die vollständige Umsatzgenerierung mit Funktionen wie Sales-Forecasting, flexiblen Preismodellen, Revenue-Analysen und Automatisierung. Unabhängig von Ihrer Branche können Sie mit einem Revenue-Management-System datenbasierte Entscheidungen treffen und Ihr Unternehmen effektiv weiterentwickeln.
Häufig gestellte Fragen zur Revenue-Management-Software
Revenue-Management ist der Prozess, bei dem Daten und Analysen zur Preisoptimierung eingesetzt werden.
Eine Revenue-Management-Software erfasst Umsätze aus verschiedenen Kanälen und beobachtet gleichzeitig das Kundenverhalten und Markttrends, um künftige Umsätze zu prognostizieren. Anhand dieser Daten können Führungskräfte die Preise und Strategien anpassen, um nachhaltiges Wachstum zu fördern.
Der Funktionsumfang von Revenue-Management-Softwares hängt vom jeweiligen Tool ab. Doch die meisten Lösungen bieten Funktionen zur historischen Umsatzanalyse, Nachfrageprognose, Bestandsverwaltung, Preisoptimierung und für das Reporting. So können Sales-Verantwortliche strategische Entscheidungen basierend auf aktuellen Daten zur Umsatzgenerierung und zur Marktlage treffen. Fortschrittlichere Softwares bieten zudem leistungsstarke Automatisierungs- und KI-Funktionen, die tiefgehende Analysen durchführen und strategische Empfehlungen aussprechen.
Unternehmen mit komplexen Preismodellen, Abonnementmodellen oder hohem Transaktionsvolumen nutzen die Lösung.
Die Integration schafft eine einheitliche Sicht auf alle Kundendaten. So lassen sich die Angebots- und Rechnungsstellung sowie die Umsatzrealisierung anhand von Kundeninteraktionen und Vertriebsdaten präzise abwickeln.
Die Kosten variieren je nach Funktionsumfang. Manche Abonnements beginnen bei einigen hundert Dollar pro Monat, andere kosten mehrere tausend. Viele Softwareanbieter haben jedoch flexible Optionen für verschiedene Budgets.
Teams jeder Größe können von der Software profitieren. Besonders nützlich ist eine Revenue-Management-Software aber für mittelgroße bis große Vertriebsteams.
Revenue-Management-Softwares eignen sich für die meisten Branchen, um Revenue-Streams zu verfolgen und zu analysieren. Besonders verbreitet sind sie jedoch in Gastgewerbe, Tourismus und Medien. Solche Branchen nutzen zahlreiche Revenue-Streams und Preismodelle – z. B. nutzungsabhängige oder abonnementbasierte Preisgestaltung. Das gilt vor allem für Dynamic Pricing und wenn die Preise durch Marktbedingungen sowie das Verhalten der Käufer:innen beeinflusst werden.
Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken. Er stellt Produkte von Salesforce vor, die sich in unserem Besitz befinden. Wir haben ein finanzielles Interesse an deren Erfolg, alle Empfehlungen basieren jedoch auf unserer aufrichtigen Überzeugung von ihrem Mehrwert.
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