Commerce Cloud: Die KI-gestützte Commerce-Suite von Salesforce
Die Commerce Cloud ist eine KI-gestützte Commerce-Suite von Salesforce, die B2C, B2B, Auftragsverwaltung, Zahlungen und Point of Sale auf einer Plattform vereint.
Die Commerce Cloud ist eine KI-gestützte Commerce-Suite von Salesforce, die B2C, B2B, Auftragsverwaltung, Zahlungen und Point of Sale auf einer Plattform vereint.
Die Commerce Cloud ist eine Salesforce Suite mit cloudbasierten Tools zum Erstellen, Verwalten und Skalieren von Digital Commerce für Verbraucher:innen und Geschäftskund:innen. Entwickler:innen und Architekt:innen sprechen oft von der Kurzform SFCC. Unabhängig vom Namen war die Commerce Cloud schon immer eine Suite, die B2C-Storefronts, B2B-Einkauf, Auftragsverwaltung, Zahlungen und Point of Sale auf einer einzigen Datengrundlage vernetzt.
Diese einheitliche Grundlage ist ein wichtiger Vorteil der Commerce Cloud. Sie sorgt dafür, dass ein Merchandiser, der einen Katalog anpasst, ein Serviceagent, der eine Retoure verarbeitet, und eine Käufer:in, die eine Nachbestellung aufgibt, allesamt mit dem gleichen Datensatz arbeiten können, anstatt drei getrennte Systeme zu verwenden. Das Ergebnis: weniger Synchronisierungsprobleme für die IT, eine schnellere Markteinführung für Marketing- und Merchandising-Teams und ein Einkaufserlebnis, das sich für die Kund:innen tatsächlich konsistent anfühlt – unabhängig davon, ob sie ihren Kauf über eine App, über ein Desktop-Bestellportal oder im Laden an der Kasse tätigen.
Die Commerce Cloud ist kein Einzelprodukt, sondern vielmehr fünf Produkte auf einmal, die auf einer gemeinsamen Architektur basieren. B2C Commerce unterstützt Storefronts für Verbraucher:innen mit Headless-Optionen für Teams, die die volle Kontrolle über das Frontend haben möchten. B2B Commerce übernimmt die komplexeren Anforderungen der Beschaffung im Unternehmen (wie Vertragspreise, Genehmigungsketten und große oder wiederkehrende Bestellungen) über eine Self-Service-Erfahrung, die Käufer:innen tatsächlich nutzen möchten. Order Management verfolgt und leitet Bestellungen über alle Kanäle vom Lager bis zur Haustür weiter, Payments verarbeitet Transaktionen nativ, ohne dass eine Zahlungsabwicklung über Drittanbieter erforderlich ist, und Point of Sale vernetzt physische Ladenkassen mit derselben Datenebene wie die digitale Storefront, sodass Bestand und Kundenhistorie überall synchron bleiben.
Die agentengesteuerte KI wurde der Commerce Cloud nicht erst nachträglich hinzugefügt. Agentengesteuerte Commerce-Tools sind sofort einsatzbereit und bilden die Grundlage für Skalierung und Erfolg. Shopping-Agents können Käufer:innen durch einen komplizierten Kauf führen (z. B. eine mehrzeilige B2B-Bestellung, eine Produktkonfiguration oder einen Genehmigungs-Workflow). Da diese Agents mit Geschäftsdaten und Ihren Backend-Systemen vernetzt sind, überprüfen sie autonom den Bestand und bestätigen den Versand, ohne Kund:innen an eine generische Hilfeschlange weiterzuleiten.
Merchandising-Agents untersuchen Verhaltenssignale, um hyperpersonalisierte Produktempfehlungen und die Katalogoptimierung zu unterstützen, anstatt sich auf manuell konfigurierte Regeln zu verlassen, die längst nicht mehr aktuell sind. Serviceagents können Fragen zu Bestellstatus, Rücksendungen und Support anhand derselben Kundendaten beantworten, die dem ursprünglichen Verkauf zugrunde lagen. So müssen Käufer:innen nicht immer wieder in verschiedenen Systemen die gleichen Angaben machen. Darüber hinaus ermöglichen generative KI-Tools wie der Generative Page Designer es Merchandiser:innen, Seiten zu erstellen und zu veröffentlichen, ohne Entwickler:innen hinzuziehen. Ebenso können sie SEO-optimierte, lokalisierte Produktbeschreibungen in großem Umfang automatisch generieren.
Die Commerce Cloud ist so konzipiert, dass sie mit Ihrem Unternehmen skaliert werden kann. Sie unterstützt mehrsprachige Abläufe an mehreren Standorten von einer einzigen Plattforminstanz aus, sodass bei der Expansion in neue Märkte keine neue Infrastruktur aufgebaut werden muss. Sie ist von Grund auf für Omnichannel konzipiert und ermöglicht es, mühelos „Online kaufen, im Geschäft abholen“ anzubieten, Bestandstransparenz auf Ladenebene bereitzustellen und gemäß den Traffic-Spitzen zu skalieren, die bei einem Flash-Sale oder beim Start einer saisonalen Kampagne auftreten. Die Hochverfügbarkeitsinfrastruktur und Konformität eignen sich für regulierte Branchen wie Healthcare und Finanzdienstleistungen. Da die Architektur der Commerce Cloud auf Skalierbarkeit ausgelegt ist, ist bei Wachstum in der Regel keine Umstellung auf eine neue Plattform („Replatforming“) erforderlich.
In der Praxis zeigt sich diese Flexibilität in alltäglichen Anwendungsfällen – sei es die Durchführung einer saisonalen Werbeaktion ohne Entwicklungssprint, der Abbau überschüssiger Bestände durch einen Flash-Sale oder die eigenständige Implementierung von Website-Änderungen durch Merchandiser:innen am selben Tag, ohne ein Ticket erstellen zu müssen.
Ja. Auftragsverfolgung, Fulfillment-Routing sowie Self-Service-Bestellstatus und -Rücksendungen sind Teil der Suite.
Es handelt sich um zwei Spezialisierungen innerhalb derselben Suite. B2C Commerce ist für Verbraucher-Storefronts konzipiert, während B2B Commerce auf Geschäftskundenanforderungen wie Vertragspreise und Genehmigungs-Workflows ausgerichtet ist.
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