Screenshot eines Engagement-Feeds in Data 360

Leitfaden zu Big Data

Big Data sind große, komplexe Datensätze, die herkömmliche Tools nicht bewältigen. Mit Advanced Analytics ermöglichen sie KI und fundiertere Entscheidungen.

Eine konzeptionelle Grafik, die die 4 Vs von Big Data zeigt – Volumen, Velocity, Vielfalt und Vertrauenswürdigkeit – mit lila-weißen Icons auf einem blau verlaufenden Hintergrund mit Wolkensilhouetten

FAQ zu Big Data

Big Data bezeichnet große Datensätze, die sich mit herkömmlichen Werkzeugen nur schwer verwalten oder analysieren lassen. Das Konzept wird durch die vier Vs beschrieben: Volumen (die Menge der generierten Daten), Velocity (die Geschwindigkeit, mit der Daten erzeugt und verarbeitet werden), Vielfalt (die Bandbreite an Formaten, von strukturierten Datenbanken bis hin zu unstrukturierten Texten oder Bildern) und Vertrauenswürdigkeit (die Qualität und Zuverlässigkeit der Daten). Big Data liefert Erkenntnisse, die direkt mit konkreten, messbaren Zielen verknüpft sind.

Big Data umfasst:

  • Strukturierte Daten: Daten, die sich klar in Zeilen und Spalten gliedern lassen
  • Unstrukturierte Daten: Daten ohne ein vordefiniertes Format
  • Semistrukturierte Daten: Daten mit einigen strukturierenden Elementen
  • Metadaten: Daten über Daten
  • Zeitreihendaten: Zeitlich indexierte Daten

Big Data ist entscheidend, weil es wertvolle, handlungsrelevante Erkenntnisse liefert, bessere Entscheidungen ermöglicht, aufkommende Trends sichtbar macht, Kundenerlebnisse durch Personalisierung verbessert und Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen vorantreibt.

Unternehmen setzen Big Data für vielfältige Zwecke ein: von Predictive Analytics und gezielten Marketingkampagnen über zuverlässige Betrugserkennung und die Optimierung von Betriebsabläufen bis hin zur Entwicklung neuer datengetriebener Produkte und Dienstleistungen.

Für die Verarbeitung von Big Data wurden spezialisierte Technologien entwickelt: verteilte Computing-Frameworks wie Hadoop und Spark, NoSQL-Datenbanken für flexible Datenspeicherung sowie verschiedene cloudbasierte Datenplattformen. Sie ermöglichen eine effiziente Speicherung, Verarbeitung und Analyse.

Die Analyse von Big Data bietet zahlreiche Vorteile: ein tieferes Verständnis des Kundenverhaltens, eine höhere betriebliche Effizienz, effektive Strategien zur Risikominimierung sowie deutliche Wettbewerbsvorteile durch datengetriebene Erkenntnisse und Innovationen.

Während sich „große Datenmengen“ schlicht auf Datensätze beträchtlichen Umfangs beziehen, umfasst „Big Data“ Datensätze, die nicht nur groß, sondern auch komplex, schnelllebig und vielfältig sind. Für die Verarbeitung von Big Data sind häufig spezialisierte Tools und Analysemethoden erforderlich.