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Low-Code Leitfaden: Innovation beschleunigen, KI integrieren & Zukunft gestalten

Entdecken Sie, wie Sie mit Low-Code Ihr Business transformieren und Ihre Teams zu schnellen Innovationen befähigen können.

Low-Code im Kontext: Vergleich mit No-Code und traditioneller Programmierung

Um die volle Stärke von Low-Code zu verstehen, ist es hilfreich, es im Vergleich zu No-Code

und der traditionellen, manuellen Codierung zu betrachten. Jedes dieser Paradigmen hat seine

Berechtigung und Stärken.

Kriterium Low-Code No-Code Traditionelle Programmierung
Programmierkenntnisse Minimal (für
Anpassungen und
Integrationen hilfreich)
Keine Umfangreich und
spezialisiert
(Sprachkenntnisse wie
Java, Python, C#,
JavaScript, etc.
erforderlich)
Benutzertyp Professionelle
Entwickler:innen, IT-
Teams, Citizen
Developer mit
technischem
Verständnis
Geschäftliche
Nutzer:innen,
Fachexpert:innen,
Marketingteams
Professionelle
Softwareentwickler:innen
Architekt:innen
Geschwindigkeit Sehr schnell (durch
visuelle Tools und
Komponenten).
Deutliche Reduktion des
Entwicklungs-Backlogs
Am schnellsten
(sofortiges
Prototyping und
Bereitstellung)
Langsam
(zeitaufwändiger Prozess
von Konzeption,
Codierung, Debugging)
Anpassung und Flexibilität Hoch (ermöglicht die
Anpassung
vorgefertigter
Komponenten und die
Integration von
individuellem Code für
spezifische, komplexe Anforderungen und Workflows)
Begrenzt (auf die
Funktionalität der
Plattform
beschränkt)
Maximal (völlige Freiheit
bei Design, Funktionalitä
und Integration)
Skalierbarkeit Hoch (entwickelt für
unternehmensweite,
komplexe Anwendungen
und Systeme). Kann mit
wachsenden
Anforderungen und
Nutzerzahlen umgehen
Begrenzt (ideal für
einfache
Anwendungsfälle,
kann bei
zunehmender
Komplexität an
Grenzen stoßen)
Hoch (unbegrenzte
Skalierbarkeit, abhängig
von Architektur und
Infrastruktur)
Integrationsmöglichkeiten Exzellent (einfache
Integration in
bestehende Systeme,
Altsysteme, APIs und
externe Datenquellen)
Einfach (oft
vorkonfigurierte
Konnektoren, aber
weniger flexibel bei
komplexen oder
benutzerdefinierten
Integrationen)
Komplex (erfordert
umfangreiche Kenntnisse
und Aufwand für API-
Design und -
Implementierung)
Governance und Kontrolle Gut bis exzellent (IT-
Teams können
Richtlinien festlegen,
Rollen verwalten und die
Entwicklung
überwachen, während
Agilität erhalten bleibt).
Adressiert effektiv
"Shadow IT" Risiken
durch zentrale
Steuerung
Variabel
(Governance kann
schwieriger sein,
da Anwendungen
oft dezentral und
ohne IT-
Beteiligung
entstehen. Risiko
von "Shadow IT"
kann hoch sein,
wenn keine
Plattform-
Governance
etabliert ist)
Exzellent (vollständige
Kontrolle über den
gesamten
Entwicklungsprozess,
Sicherheit und
Compliance können von
Grund auf integriert
werden)
Komplexität der Projekte Mittlere bis hohe
Komplexität
(Kundenportale, interne
Management-Tools,
Prozessautomatisierung,
Branchenlösungen)
Geringe
Komplexität
(einfache
Formulare,
Landing Pages,
rudimentäre
Workflows)
Geringe bis höchste
Komplexität
(Betriebssysteme,
Hochleistungssysteme,
spezialisierte
Algorithmen, Forschung
und Entwicklung)
Kosten Reduzierte
Entwicklungskosten und
Time-to-Market.
Potenziell höhere
Lizenzkosten für die
Plattform
Geringe initiale
Kosten, aber
Skalierbarkeit kann
bei Lizenzmodellen
begrenzt sein
Hohe initiale
Entwicklungskosten
(Personal, Infrastruktur),
aber keine
Lizenzgebühren für die
Plattform selbst.
Langfristig können
Wartungs- und Upgrade-
Kosten höher sein
Entwicklung in Minuten statt Wochen
Entwicklung in Minuten statt Wochen

Erfahren Sie in unserem Leitfaden, wie Sie:

  • effektiver zusammenarbeiten
  • Entwicklungszyklen mit Vibe Coding beschleunigen
  • Innovationen unter Berücksichtigung von Sicherheit, Skalierbarkeit und Governance einführen

Häufig gestellte Fragen zu Low-Code

Low-Code ist ein Entwicklungsansatz, mit dem Sie Anwendungen mit minimaler manueller Codierung erstellen können. Er verwendet visuelle Schnittstellen, Drag-and-Drop-Tools und vorgefertigte Komponenten, um den Entwicklungsprozess zu vereinfachen.

Low-Code wurde entwickelt, um sowohl Entwickler:innen als auch Nicht-Entwickler:innen die Entwicklung zu erleichtern. Denn sie können Anwendungen ohne umfangreiche Codierungskenntnisse schnell und effizient erstellen, ändern und bereitstellen.

Mit Low-Code-Plattformen können Sie vielfältige Anwendungen erstellen, von einfach bis komplex. Dazu gehören Web- und Mobilanwendungen, Tools zur Automatisierung von Geschäftsprozessen, DevOps-Automatisierungsplattformen, Customer-Relationship-Management-Systeme (CRM) und Lösungen für die Unternehmensressourcenplanung (ERP).

Sie eignen sich auch hervorragend für die Integration in bestehende Systeme und die Erstellung interner Tools, Dashboards und Portale.

Low-Code wird branchenübergreifend eingesetzt, um reale geschäftliche Herausforderungen zu bewältigen. Zum Beispiel:

  • Ein Kundenserviceteam erstellt ein Self-Service-Portal, um die Anzahl der Supporttickets zu reduzieren.
  • Ein:e Lagerverwalter:in entwirft ein Inventar-Tracking-System, um die Lagerbestände in Echtzeit zu überwachen.
  • Ein Marketingteam führt ein automatisiertes Lead-Routing-Tool ein – ohne dass Entwickler:innen beteiligt sein müssen.

Das sind nur einige der vielen Beispiele, wie Teams mit Low-Code Innovationen vorantreiben können.

Viele Low-Code-Plattformen sind benutzerfreundlich gestaltet und bieten visuelle Tools und zahlreiche Lernressourcen. Schauen Sie sich zunächst Tutorials, Onlinekurse oder Community-Foren an. Für alle, die sich für das Salesforce-Ökosystem interessieren, bietet die Salesforce Low-Code-Entwicklungsplattform eine breite Auswahl an Trails, die Sie visuell durch die Anwendungserstellung führen.

Low-Code wird branchenübergreifend eingesetzt, um reale geschäftliche Herausforderungen zu bewältigen:

  • Ein Kundenserviceteam erstellt ein Self-Service-Portal, um häufig gestellte Fragen zu beantworten und die Anzahl der Supporttickets zu reduzieren.
  • Ein:e HR-Manager:in entwickelt eine App zur automatisierten Verwaltung des Mitarbeiter Onboardings, von der Vertragsunterzeichnung bis zur Einarbeitung.
  • Ein:e Lagerverwalter:in entwirft ein Inventar-Tracking-System, das Echtzeitdaten zu Lagerbeständen liefert und Nachbestellungen automatisiert.
  • Ein Marketingteam führt ein automatisiertes Lead-Routing-Tool ein, das Leads basierend auf Kriterien wie Region oder Produktinteresse an die richtigen Vertriebsmitarbeiter:innen weiterleitet – alles ohne Entwickler:innen einzubinden.

Dies sind nur einige der vielen Beispiele, wie Teams mit Low-Code Innovationen vorantreiben und ihre täglichen Abläufe optimieren können.

Nein, Low-Code wird das traditionelle Programmieren nicht vollständig ersetzen, sondern vielmehr ergänzen und transformieren. Expert:innen sind sich einig, dass Low-Code und traditionelle Codierung nebeneinander bestehen und sich gegenseitig stärken werden.

Low-Code wird Routineaufgaben automatisieren und es Citizen Developern ermöglichen, einfache bis mittlere Anwendungen zu erstellen.

Professionelle Entwickler:innen können Low-Code nutzen, um ihre Produktivität für Standardaufgaben zu steigern, während sie sich auf komplexe Architektur, hochperformante Systeme, spezialisierte Algorithmen und die Feinabstimmung von Code konzentrieren, wo maximale Kontrolle erforderlich ist.

Die besten Low-Code-Plattformen ermöglichen es, bei Bedarf manuellen Code zu integrieren, wodurch eine Brücke zwischen beiden Welten geschlagen wird.

Low-Code ist eine Evolution, die die gesamte Softwareentwicklungslandschaft effizienter und zugänglicher macht.

Ein Low-Code API (Application Programming Interface) ist eine Schnittstelle, die mit Low-Code Plattformen erstellt oder über sie zugänglich gemacht wird. Sie ermöglicht die Kommunikation und den Datenaustausch zwischen verschiedenen Anwendungen und Systemen, ohne dass dafür komplexe, manuell codierte APIs entwickelt werden müssen.

Low-Code APIs vereinfachen die Integration in bestehende IT-Systeme, Altsysteme oder externe Dienste und ermöglichen eine nahtlose Verbindung von Daten und Prozessen. Dies ist entscheidend, um Datensilos aufzubrechen und Anwendungen über verschiedene Unternehmensbereiche hinweg zu verbinden.