Eine Person sitzt an einem Schreibtisch vor einem Computer und nimmt einen Anruf aus einem Callcenter entgegen.

Wie Sie die beste Call-Center-Software auswählen

Call-Center-Software optimiert den gesamten Kundendienst: von der Anrufweiterleitung bis zur Problemlösung. Erfahren Sie, welche Funktionen wirklich zählen und wie Sie die beste Lösung für Ihr Unternehmen finden.

Von Dražena Ivičić, Field Marketing Senior Lead - EMEA Central

Call-Center-Software: Häufig gestellte Fragen

Telefonie bezeichnet den technologischen Bereich, der die sprachbasierte Fernkommunikation ermöglicht – über Festnetz, Mobilfunk und VoIP. Eine Call-Center-Software kann das auch, aber sie umfasst darüber hinaus Kundenprofile, Listenverwaltung und zentralisierte Tools, um verschiedene Nebenstellen zu steuern und Anrufe weiterzuleiten.

Alle Mitarbeiter:innen in einem Call-Center nutzen entsprechende Software. Dazu gehören Service Agenten, Vertriebsmitarbeiter:innen, Telemarketer:innen und Serviceleiter:innen.

Wer in einem Call-Center arbeiten möchte, wird in Umgangsformen, Gesprächsleitfäden und hinsichtlich der Produkte sowie Dienstleistungen des Unternehmens geschult. Agenten sollten die grundlegenden Funktionen der Call-Center-Software erlernen – beispielsweise Anrufe zu tätigen, entgegenzunehmen und weiterzuleiten, Anrufer:innen in die Warteschleife zu stellen, Anrufe aufzuzeichnen und Notizen zu machen.

Das hängt von verschiedenen Faktoren ab – wie dem Anbieter, dem bereitgestellten Support, der Systemintegration und der Größe sowie den Fähigkeiten des Teams ab, das die Call-Center-Software nutzt. Sie sollten eine Software wählen, die ein umfassendes, individuelles Onboarding bietet und auf Ihr Team zugeschnitten ist. So gestalten Sie den Übergang möglichst reibungslos.

Eine Call-Center-Software wird in der Regel pro Benutzer:in und Monat abgerechnet – und meist jährlich in Rechnung gestellt. Einstiegslösungen sind ab etwa 50 Euro erhältlich, qualitativ hochwertigere Pakete beginnen bei 150 Euro oder mehr. Der genaue Preis hängt vom Funktionsumfang, den benötigten Integrationen und dem gewünschten Support-Level ab.

Viele Call-Center-Softwarelösungen – auch die von Salesforce – lassen sich nahtlos mit CRM-Systemen verbinden. Das verschafft Ihren Mitarbeiter:innen eine einheitliche Sicht auf alle Kundeninteraktionen: Zugriff auf die vollständige Kundenhistorie, optimierte Workflows und die Grundlage für einen persönlichen, effizienten Support.

Call-Center-Software erhöht die Mitarbeiterproduktivität, indem sie Routineaufgaben automatisiert, Workflows vereinfacht und einen schnellen Zugriff auf Kundendaten ermöglicht. Zudem bietet sie Echtzeit-Anleitungen, Leistungsstatistiken und Tools, mit denen die Mitarbeiter:innen etwaige Probleme effizienter lösen können.

Cloudbasierte Call-Center-Software automatisiert die Anrufweiterleitung, rationalisiert komplexe Workflows und gibt Mitarbeiter:innen direkten Zugriff auf alle relevanten Kundeninformationen – direkt aus der Konsole. Das schafft die Voraussetzungen, um Probleme schneller zu lösen und sich voll auf die Kund:innen zu konzentrieren.

Wichtige Aspekte bei der Auswahl einer Call-Center-Software sind Benutzerfreundlichkeit, Skalierbarkeit, Integration in bestehende Systeme wie CRM und Unterstützung für Omnichannel-Kommunikation. Berücksichtigen Sie auch Funktionen wie Analytics, Automatisierung, Sicherheit und die Qualität des Anbietersupports.

Eine Call-Center-Software sollte Funktionen wie automatische Anrufverteilung (ACD), interaktive Sprachantworten (IVR), CRM-Integration, Echtzeitanalysen und Anrufaufzeichnung umfassen. Sie sollte außerdem Omnichannel-Kommunikation (also Telefon, Chat, E-Mail, Social Media), Belegschaftsverwaltungstools sowie KI-gestützte Funktionen wie Agent Assist und Stimmungsanalyse bieten.

Die Autor:innen wurden bei der Erstellung dieser FAQ-Fragen durch KI unterstützt.