Eine konzeptionelle Illustration zeigt die Zusammenarbeit von Fachkräften mit künstlicher Intelligenz, dargestellt als Zahnräder, Gehirne und eine Cloud.

Was ist das agentenbasierte Unternehmen?

Ein agentengesteuertes Unternehmen ist ein Unternehmen, in dem Menschen, KI-Agenten und Plattformen zusammenarbeiten, um den Erfolg der Kund:innen voranzutreiben.

Ein Laptop-Bildschirm zeigt eine Webseite von Salesforce mit dem Titel „Schaffen Sie ein agentenbasiertes Unternehmen: Ein Schritt-für-Schritt-Leitfaden“, Illustrationen zeigen einen Mann, eine Frau und mehrere kleine Roboter.
Schaffen Sie ein agentenbasiertes Unternehmen: Ein Schritt-für-Schritt-Leitfaden

Entwickeln Sie Ihre KI-Strategie und finden Sie die besten Anwendungsfälle. Unser Playbook enthält Lektionen, Beispiele und Tipps zum Aufbau eines agentenbasierten Unternehmens.

Risiken für agentenbasierte Unternehmen und Tipps zu deren Eingrenzung

Risiko Warum es wichtig ist Wie Sie es minimieren
Sicherheitslücken Agents mit weitreichendem Systemzugriff schaffen neue Angriffsflächen. Prompt-Injektion, die Offenlegung von Anmeldedaten und unbefugter Datenzugriff stellen in Produktionsumgebungen reale Bedrohungen dar. Wenden Sie das Prinzip der geringstmöglichen Berechtigungen auf jeden Agent an. Setzen Sie die Datenverwaltung auf der Integrationsebene durch, nicht nur auf Anwendungsebene. Überwachen Sie die Aktionen der Agents kontinuierlich.
Voreingenommenheit der KI Agents, die anhand historischer Daten traniert wurden, können die in diesen Daten enthaltenen Verzerrungen übernehmen und verstärken, was sich auf Entscheidungen in den Bereichen Personalbeschaffung, Kreditvergabe, Zuweisung von Anfragen im Kundendienst und vieles mehr auswirkt. Testen Sie die Agents vor der Bereitstellung anhand verschiedener Datensätze. Überwachen Sie die Ergebnisse im Hinblick auf ungleiche Auswirkungen. Sehen Sie bei Entscheidungen mit weitreichenden Konsequenzen eine Überprüfung durch eine Person vor.
Übermäßiges Vertrauen und Automatisierungsbias Wenn Agents den Großteil der Routinearbeit übernehmen, können Menschen die Gewohnheit verlieren, Ergebnisse sorgfältig zu überprüfen, und die Automatisierungsverzerrung führt dazu, dass man leicht auf überzeugend klingende Ergebnisse vertraut, die in Wirklichkeit falsch sind. Entwerfen Sie „Human-in-the-Loop“-Kontrollpunkte für Entscheidungen, die eine festgelegte Konfidenz- oder Auswirkungsschwelle überschreiten. Schulen Sie Ihre Mitarbeiter:innen darin, die Ergebnisse der Agents als soliden ersten Entwurf und nicht als endgültige Antwort zu betrachten.
Kultureller Widerstand Selbst wenn agentengesteuerte KI-Systeme die Aufgabenbereiche der Menschen tatsächlich erweitern, befürchten Mitarbeiter:innen möglicherweise das Gegenteil. Diese Angst führt, wenn sie nicht angegangen wird, zu Reibungen, die die Akzeptanz verlangsamen und das Vertrauen untergraben. Kommunizieren Sie transparent und frühzeitig. Beziehen Sie die Mitarbeiter:innen in die Neugestaltung der Workflows ein. Feiern Sie den Wandel hin zu höherwertiger Arbeit und machen Sie deutlich, wenn Agents den Menschen Freiräume schaffen, anstatt sie zu verdrängen.

Häufig gestellte Fragen zu agentenbasierten Unternehmen

Ein agentengesteuertes Unternehmen ist eine Organisation, in der Menschen, Agents und Plattformen innerhalb geregelter Geschäftssysteme zusammenarbeiten. Im Gegensatz zu einfachen KI-Tools, die lediglich auf Prompts reagieren, setzt das agentengesteuerte Unternehmen KI-Agents ein, die eigenständig handeln – Entscheidungen treffen, Workflows steuern und mit Menschen zusammenarbeiten –, wobei Vertrauen und Verantwortlichkeit von Grund auf integriert sind.

Die herkömmliche Automatisierung folgt festen Regeln: Wenn X eintritt, führen Sie Y aus. Agents führen Inferenz über ihre Umgebung durch, passen ihre Vorgehensweise an und bewältigen Situationen, die nicht in ein vorab festgelegtes Schema passen. Der größere Unterschied liegt in der Verantwortlichkeit: In einem agentengesteuerten Unternehmen werden Menschen bei Entscheidungen mit weitreichenden Konsequenzen einbezogen – sie werden zu Vorgesetzten der Agents und sind keine bloßen Zuschauer:innen.

Es gibt zwei wesentliche Vorteile: schnellere und konsistentere Ergebnisse für die Kund:innen sowie erweiterte Kapazitäten für die Mitarbeiter:innen. Agents übernehmen umfangreiche, zeitkritische Aufgaben, damit sich die Menschen auf die Entscheidungen und Beziehungen konzentrieren können, die echtes menschliches Urteilsvermögen erfordern. Im Laufe der Zeit summiert sich dies zu einem echten Wettbewerbsvorteil.

Sechs Ebenen sorgen dafür, dass das System funktioniert: einzelne Agents, die logische Inferenzen durchführen und handeln können; Multi-Agent-Teams für komplexe Ziele; eine Koordinierungsebene, die Übergaben verwaltet und den Fortschritt überwacht; eine vertrauenswürdige Daten- und Integrationsstruktur, die alles mit zuverlässigen, geregelten Informationen verbindet; eine „Human-in-the-Loop“-Überwachung, bei der Unternehmen die Rahmenbedingungen festlegen; sowie eine Governance-Grundlage, die bei jedem Schritt die Nachverfolgbarkeit und Rechenschaftspflicht gewährleistet.

Zu den Hauptrisiken zählen Sicherheitslücken, Verzerrungen durch künstliche Intelligenz, eine übermäßige Abhängigkeit von Automatisierung sowie kultureller Widerstand. All dies ist zu bewältigen – allerdings nur, wenn die Governance von Anfang an in die Bereitstellung integriert ist und nicht erst nachträglich hinzugefügt wird. Die Organisationen, die dies gut handhaben, behandeln alle Agents wie einen neuen Mitarbeiter: Er wird sorgfältig geschult, erhält angemessene Zugriffsrechte, wird genau überwacht und im Laufe der Zeit weiterentwickelt.

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