Wenn Sie beruflich mit der Gestaltung digitaler Einkaufserlebnisse zu tun haben, ist Ihnen der Begriff „Unified Commerce“ wahrscheinlich bereits begegnet. Doch was bedeutet das eigentlich, und wie kommt es Ihrem Unternehmen konkret zugute? Zunächst eine kurze Definition: Unified Commerce ist ein ganzheitlicher Ansatz, der digitalen Commerce, die Kassensysteme im Ladengeschäft und die Auftragsverwaltungssysteme auf einer einzigen Plattform vereint. Wenn Unified Commerce erfolgreich umgesetzt wird, lassen sich alle Bereiche Ihres E-Commerce-Geschäfts im Gesamtzusammenhang leichter überblicken.
So können Sie feststellen, ob Ihre Commerce-Plattform wirklich einheitlich ist (oder ob sie nur … so tut).
Anleitung: Nachfolgend finden Sie eine Liste der Funktionen, die echtes Unified Commerce ermöglicht. Kreuzen Sie bei jeder Funktion, die Ihnen und Ihren Teams derzeit zur Verfügung steht, das entsprechende Kästchen an. Am Ende des Quiz zählen wir Ihre Häkchen zusammen, um zu ermitteln, wie einheitlich Ihre Plattform tatsächlich ist.
Ihr Unified-Commerce-Ergebnis:
13–16 Häkchen: Herzlichen Glückwunsch! Sie verfügen über ein reibungslos funktionierendes, einheitliches Commerce-System. Es sieht so aus, als verfügten Sie über die meisten Funktionen, die für den Betrieb eines wirklich vernetzten E-Commerce-Unternehmens erforderlich sind. Ihre Vertriebskanäle sind aufeinander abgestimmt, Ihre Bestell- und Bestandsverwaltungssysteme sind transparent und flexibel, Ihre IT-Infrastruktur ist konsolidiert und dennoch skalierbar, und Ihre Teams haben Zugriff auf die richtigen Tools und Daten. Sie haben das Ideal des Unified Commerce erreicht.
10–12 Häkchen: Es sieht so aus, als hätten Sie eine solide Grundlage, doch mit einigen kleinen Anpassungen könnten Sie erhebliche Leistungssteigerungen erzielen. Sehen Sie sich Ihre Bewertung noch einmal an, um festzustellen, wo Lücken bestehen und worauf Sie Ihre Optimierungsmaßnahmen konzentrieren sollten, um die größtmögliche Wirkung zu erzielen.
Unter 10: Wahrscheinlich lassen Sie Umsatzpotenzial, Erkenntnisse und Kundenbindung ungenutzt. Am besten beginnen Sie damit, Ihre größten Probleme zu ermitteln und eine Wunschliste mit Funktionen zu erstellen, die die größte Wirkung erzielen würden.
Beginnen Sie damit, die gesamte Customer Journey nachzuverfolgen und festzustellen, wo Reibungspunkte oder Ineffizienzen auftreten – sei es durch uneinheitliche Preisgestaltung, nicht verfügbare Artikel oder ein langsames Fulfillment. Priorisieren Sie Funktionen, die Ihre wichtigsten sichtbaren Probleme lösen und sich sowohl auf die Customer Experience als auch auf die betriebliche Effizienz auswirken. Benötigen Sie Hilfe? Wenden Sie sich an eine:n Commerce Cloud Spezialist:in, um gemeinsam einen Plan zur Vereinheitlichung Ihres Tech-Stacks zu entwickeln.
Sprechen Sie mit Expert:innen für die Commerce Cloud.
Test
Filialteams, Kundendienst und E-Commerce-Teams haben Zugriff auf dieselben Kundendaten, darunter Kaufhistorie, Präferenzen, Treueprogrammstatus und mehr.
Rabatte, Treueprämien und Kampagnen gelten einheitlich im Web, in mobilen Apps und in stationären Geschäften.
Kund:innen können einen Warenkorb oder eine Wunschliste in einem Kanal anlegen und in einem anderen Kanal nahtlos weiterführen.
Produktbeschreibungen, Artikelnummern, Verfügbarkeit und Bilder werden über alle Online- und stationären Kanäle hinweg synchronisiert.
Die Lagerbestände sind standort- und kanalübergreifend einsehbar und werden in Echtzeit aktualisiert. Kund:innen können sehen, ob ein Artikel in einer nahegelegenen Filiale vorrätig ist. Filialteams können Artikel an anderen Standorten suchen und reservieren.
Kund:innen und Teams können Bestellungen über ein einheitliches Dashboard einsehen, verfolgen und verwalten, unabhängig davon, ob sie online, in der Filiale oder per App aufgegeben wurden.
Sie können flexible Fulfillment-Optionen wie „Online kaufen, in der Filiale abholen“ (BOPIS), den Versand aus der Filiale und die Abholung vor der Filiale anbieten. Kund:innen können Online-Einkäufe in der Filiale zurückgeben oder umtauschen und umgekehrt, wobei die Abwicklung im Hintergrund nahtlos erfolgt.
Auftragserfassung, Bestandsaktualisierungen und Fulfillment-Workflows werden systemübergreifend ohne Verzögerungen synchronisiert.
Sie verfügen über einen Anbieter für Unified Commerce, mit dem Sie Kassensysteme, digitale Commerce-Lösungen und Auftragsverwaltungssysteme bündeln können. Dank vorintegrierter Lösungen können Sie so Ihre Gesamtbetriebskosten senken und die Komplexität reduzieren.
Ein einheitlicher Tech-Stack und ein einziger Anbieter für E-Commerce, OMS und POS bedeuten, dass Ihre IT- und DevOps-Teams Anomalien frühzeitig erkennen, Leistungsprobleme untersuchen und die Ursachen schnell lokalisieren können.
Sie können neue Kanäle einführen (z. B. Pop-ups, Marktplätze oder neue Märkte), ohne dass kostspielige, maßgeschneiderte Implementierungen erforderlich sind.
Ihre Plattform ermöglicht modulare Integrationen für mehr Flexibilität im Frontend, während die zentralen Commerce-Daten einheitlich bleiben.
Teams in stationären Filialen können über Kassenterminals Online-Bestellungen, Kundenpräferenzen und Lagerbestände einsehen. Das erleichtert Cross- und Upselling.
Ihre Teams haben Zugriff auf dieselben Kundendaten – beispielsweise in den Filialen und im Kundendienst.
Aufträge werden je nach Verfügbarkeit und Entfernung über den effizientesten Standort abgewickelt (Filiale, Lager oder 3PL).
Mitarbeiter:innen müssen sich für ihre täglichen Aufgaben nicht bei mehreren Systemen anmelden.