Was ist Demand Generation?
Der Wettbewerb ist hart und Ihre Kundschaft wählt mit Bedacht. Erfahren Sie, wie Sie Ihre Zielgruppe ansprechen und aus potenziellen Interessenten echte Kundschaft machen.
Nick Feldman
Der Wettbewerb ist hart und Ihre Kundschaft wählt mit Bedacht. Erfahren Sie, wie Sie Ihre Zielgruppe ansprechen und aus potenziellen Interessenten echte Kundschaft machen.
Nick Feldman
Sie können nichts an jemanden verkaufen, von dessen Existenz Sie noch gar nichts wissen, und diese Person kann auch nichts bei einem Unternehmen kaufen, von dem sie noch nie gehört hat. Demand-Generation-Marketing (kurz: „Demand Gen“) bedeutet: potenzielle Kundschaft finden, kennenlernen und überzeugen. Es geht darum, Menschen zu zeigen, dass Ihr Produkt ihre Probleme löst (und genau dann entsteht echte Nachfrage).
Ganz so einfach, wie es klingt, ist es dann doch nicht. Deshalb sind wir hier, um es verständlicher zu machen. Auf dem Weg zu erfolgreichem Demand-Generation-Marketing warten einige Hürden, aber zum Glück gibt es genauso viele Wege, sie zu überwinden.
In diesem Artikel führen wir Sie durch die wichtigsten Herausforderungen, zeigen Ihnen, wie Sie diese meistern, welche Ziele und Prozesse erfolgreiche Demand Gen antreiben und warum sich der Aufwand wirklich lohnt. Anschließend zeigen wir, wie erfolgreiches Demand-Generation-Marketing in der Praxis aussieht.
Demand-Generation-Marketing steigert die Markenbekanntheit, informiert potenzielle Kundschaft und motiviert sie zur Interaktion mit einer Marke. Es gibt viele Ansätze und Perspektiven auf Demand-Generation-Marketing, doch im Kern umfasst es fünf grundlegende Schritte:
Einheitliche Profilen und Analysen beschleunigen die Datennutzung. Vertrauenswürdige KI sorgt dafür, dass Sie über den gesamten Lebenszyklus hinweg intelligentere Kampagnen bereitstellen können. Personalisieren Sie Ihren Content und Ihre Angebote an jedem Touchpoint.
Demand Generation findet heute in einem umkämpfteren Markt statt als je zuvor. Auch Ihre Mitbewerber setzen darauf, daher müssen Sie sich abheben. Die zentrale Herausforderung: die Aufmerksamkeit Ihrer bestehenden und potenziellen Kundschaft auf sich zu lenken und zu halten, obwohl sie täglich mit einer Flut an Inhalten konfrontiert wird.
Gleichzeitig werden die Erwartungen der Kundschaft an Marken immer höher. Die Vielzahl an Optionen gibt ihr die Freiheit, wählerisch zu sein, und sie entscheidet sich bevorzugt für Marken, die sie auf persönlicher Ebene ansprechen.
Unser State of the Connected Customer Report zeigt: 80 % der Kundschaft sagen, dass das Erlebnis, das eine Marke bietet, genauso wichtig ist wie ihre Produkte oder Dienstleistungen. Laut unserem State of Marketing Report erwarten 73 % der Kundschaft , dass Unternehmen ihre individuellen Bedürfnisse und Erwartungen kennen.
Wie stellen Sie also sicher, dass Tausende oder Millionen von Menschen ein hochwertiges, individuelles Erlebnis erhalten? Ihre Daten sind der Schlüssel, um beide Herausforderungen zu meistern, stellen aber gleichzeitig eine eigene Herausforderung dar. Mit so vielen aktiven Kanälen, Web, E-Mail, soziale Medien und weiteren, stellt sich die Frage: Wie sortieren, organisieren und verarbeiten Sie all diese eingehenden Daten so, dass Ihre Teams schnell und einfach darauf zugreifen können? Wie stellen Sie sicher, dass alle dieselben Daten nutzen, und wie gewährleisten Sie deren Korrektheit?
Ein vollständiges Bild Ihrer Kundschaft aus allen relevanten Datenquellen ist äußerst wertvoll. Offen gesagt ist es heute praktisch unverzichtbar für eine erfolgreiche Demand Generation. Um dieses Bild zu erstellen, müssen Sie große Mengen eingehender Daten schnell verarbeiten und in etwas verwandeln können, das für Ihre Teams leicht verständlich und nutzbar ist.
Unternehmen müssen außerdem klären, welche Rolle KI in ihrer Demand-Generation-Strategie spielt. Ihre Mitbewerber setzen bereits darauf, also kommt es darauf an, KI besser einzusetzen als sie.
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Wer, was, warum, wie, wo und wann? Diese sechs grundlegenden Fragen sind auch die zentralen Bausteine einer guten Demand Generation.
Gute Daten, Zielgruppensegmentierung und gezieltes Targeting sind der Schlüssel zur Beantwortung dieser Fragen. Erstklassig sind dabei First-Party-Daten: Dabei liefert Ihre potenzielle Kundschaft (im klassischen Demand-Gen-Jargon auch als „Leads“ bezeichnet) die Antworten gleich selbst. Aber auch fundierte Marktforschung und eine leistungsstarke Customer Data Platform helfen Ihnen weiter, wenn solche Daten noch nicht vorliegen.
Sobald Sie wissen, wer Ihre Zielgruppe ist, segmentieren Sie sie nach ihren Bedürfnissen und Ihrer Strategie. Alle Ihre Leads interessieren sich grundsätzlich für Ihr Angebot, aber nicht alle suchen dasselbe (oder reagieren gleich darauf). Das Identifizieren und Strukturieren dieser Interessenten bezeichnet man in der Regel als „Leadgenerierung“.
Sobald Sie Ihre Leads nach ihrer Identität und ihren Bedürfnissen segmentiert haben, geht es im nächsten Schritt darum, das „Warum“ in den Fokus zu rücken. Genau dann beginnen Sie auch, Ihr eigenes „Wie“ zu beantworten. Ganz gleich, was Ihre Leads suchen und warum: Der wirksamste Weg, sie davon zu überzeugen, dass Sie die richtige Lösung bieten, ist hochwertiger Content.
Ihre Daten, Segmentierung und Ihr Targeting zeigen Ihnen, was bei Ihrer Zielgruppe ankommt. Ihre Aufgabe ist es daher, sicherzustellen, dass Sie diesen Content so überzeugend wie möglich gestalten. KI spielt dabei eine zentrale Rolle, denn sie ermöglicht es Ihnen, personalisierte Inhalte zur richtigen Zeit und in großem Maßstab auszuspielen.
Das „Wo“ stellt sicher, dass Ihr Content Ihre Zielgruppe am richtigen Ort erreicht. Mit einem durchdachten Multi-Channel-Marketing-Ansatz sprechen Sie Ihre Leads genau auf den Kanälen an, auf denen sie am ehesten reagieren. Danach entwickelt sich die Leadgenerierung zum „Lead Nurturing“. Was das konkret bedeutet, variiert je nach Unternehmen. Im Kern geht es darum, aus jemandem, der Ihre Marke kennt, eine Person zu machen, die aktiv bei Ihnen kauft. Eine gute Lead-Nurturing-Strategie macht dabei den entscheidenden Unterschied.
Schließlich kommen Sie zum „Wann“. Treffen Sie Ihre Marketingentscheidungen datenbasiert und beobachten Sie, wie Ihre Leads auf Ihre Demand-Generation-Maßnahmen reagieren. So wissen Sie genau, wann Sie skalieren, zurückfahren oder eine neue Taktik ausprobieren sollten. Stellen Sie außerdem sicher, dass Ihre Vertriebs- und Marketingteams auf derselben Plattform arbeiten, damit der Übergang reibungslos und effizient verläuft, sobald Ihre Leads bereit sind, zu Kundschaft zu werden.
Das erste Ziel Ihrer Demand Generation sollte es sein, Bekanntheit und Sichtbarkeit zu steigern. Niemand kauft bei einer Marke, die er nicht kennt, und selbst potenzielle Leads, denen Ihr Name vage vertraut ist, wissen oft nicht genau, was Sie anbieten.
Ein weiteres zentrales Ziel ist es, aus dieser Bekanntheit Leads zu gewinnen und zu pflegen. Es reicht nicht, diese Personen lediglich auf Ihre Marke aufmerksam zu machen. Sie möchten sie motivieren, sich damit auseinanderzusetzen und letztendlich zu konvertieren.
Sobald Sie ein verlässliches Rezept gefunden haben, um aus Aufmerksamkeit Leads und schließlich Conversions zu machen, wird Demand Generation zu einem Ihrer stärksten Umsatztreiber. Der richtige Plan hilft Ihnen dabei, unbekannte Interessenten in treue Stammkundschaft zu verwandeln, die Ihr Wachstum nachhaltig fördert.
Wie setzt man Demand-Generation-Marketing konkret um? Schauen wir uns die wichtigsten Bereiche von oben etwas genauer an:
KI ist ein Werkzeug, das jeden dieser Schritte einfacher und wirkungsvoller macht. KI-gestützte Personalisierung ist der Schlüssel für die Schritte 1 bis 3. KI-basiertes Lead-Scoring und Datenanalysen reduzieren den Aufwand für eine effektive Umsetzung der Schritte 4 und 5 erheblich.
Wer diese grundlegenden Richtlinien befolgt und die richtigen Automatisierungstools einsetzt, macht Demand-Generation-Marketing zu einer starken Kraft, die Ihrem Unternehmen über den gesamten Funnel hinweg zugutekommt.
Am oberen Ende des Funnels verschafft Ihnen eine gute Demand Generation ein breiteres Publikum, das mit Ihrer Marke vertraut ist, was sich schnell in einem größeren Marktanteil niederschlägt.
Gute Leadgenerierung trägt dazu bei, die Mitte Ihres Funnels zu füllen, während gutes Lead Nurturing dafür sorgt, dass die Leads auch das untere Ende erreichen. Die personalisierten Inhalte und datengetriebenen Ansätze, die Sie dabei eingesetzt haben, wecken kontinuierliches Engagement und Loyalität der Kundschaft weit über den ersten Kauf hinaus.
All das zusammen bedeutet mehr Kundschaft, mehr Engagement, mehr Conversions und letztlich ein gesünderes Unternehmen mit beständigem, reproduzierbarem Wachstum.
Demand-Generation-Marketing, kurz „Demand Gen“, ist ein umfassender, datengetriebener Ansatz, der darauf abzielt, Bekanntheit und Interesse an den Produkten oder Dienstleistungen eines Unternehmens aufzubauen, um langfristige Kundenbeziehungen zu pflegen und den Umsatz zu steigern.
Demand Generation ist eine übergeordnete Strategie, die darauf ausgerichtet ist, Marktbekanntheit und Interesse zu wecken und so den oberen Teil des Funnels zu füllen, während sich Leadgenerierung gezielt auf die Gewinnung qualifizierter Kontakte konzentriert.
Die sechs zentralen Bestandteile einer Demand-Generation-Strategie entsprechen den sechs grundlegenden W-Fragen: Wen sprechen Sie an, was brauchen diese Personen, warum brauchen sie es, wie und wo erreichen Sie sie, und wann ist der richtige Zeitpunkt für eine erneute Kontaktaufnahme?
Für den B2B-Bereich ist sie unverzichtbar: Sie stärkt die Glaubwürdigkeit einer Marke, begleitet potenzielle Kundschaft durch lange Verkaufszyklen und vernetzt Marketing- und Vertriebsteams, um relevante Erlebnisse zu schaffen und nachhaltiges Wachstum zu fördern.
Zu den Vorteilen zählen eine höhere Markenbekanntheit, ein größeres Volumen an qualifizierten Leads, eine verbesserte Geschwindigkeit der Sales Pipeline, stärkere Kundenbeziehungen und ein besserer Return on Marketing Investment.
Durch kontinuierliches Engagement und die gezielte Aufklärung potenzieller Kundschaft über einen längeren Zeitraum schafft Demand Generation Vertrauen und Präferenz. Das Ergebnis: besser planbare Conversions mit höherer Qualität, die den Umsatz nachhaltig steigern.
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