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B2B-Vertrieb digitalisieren: So gelingt der Wandel

Mit CRM, Automatisierung und KI wird Ihr B2B-Vertrieb effizienter und zukunftsfähig.

Von Christoph Becht, Field Marketing Lead Sales Cloud

Unterschiede von B2B- und B2C-Vertrieb auf einen Blick


Merkmal
B2B Vertrieb B2C Vertrieb
Zielgruppe Geschäftskund:innen, Unternehmen
Private Endkund:innen
Kaufentscheidung
Mehrere Entscheidungsträger:innen (Buying Center) Meist eine einzelne Person
Verkaufszyklus
Oft mehrere Wochen bis Monate Häufig Minuten bis Tage
Vertriebsansatz
Persönliche Beratung, Direktvertrieb Digitale Plattformen, Massenmarketing
Entscheidungsgrundlage
Wirtschaftlicher Nutzen, ROI Preis, Marke, persönliche Vorlieben
Kundenbeziehung Langfristige Partnerschaft Häufig einzelne Transaktion

Unterschiede von B2B- und B2C-Vertrieb auf einen Blick


Rolle
Aufgabe im Kaufprozess
Nutzer:in
Arbeitet später mit dem Produkt und bewertet den praktischen Nutzen
Einflussnehmer:in Liefert fachliche Empfehlungen und beeinflusst die Entscheidung durch Expertise
Einkäufer:in Führt Preis- und Vertragsverhandlungen und verantwortet die Beschaffung
Entscheider:in Gibt die finale Zustimmung zum Kauf und stellt das Budget bereit
Gatekeeper Kontrolliert den Zugang zu Informationen und Ansprechpartner:innen

B2B-Vertrieb: Häufig gestellte Fragen 

Das Buying Center bezeichnet die Gruppe von Entscheidungsträger:innen innerhalb eines Unternehmens, die gemeinsam über einen Kauf entscheiden. Dazu zählen typischerweise Nutzer:innen, Einflussnehmer:innen, Einkäufer:innen, Entscheider:innen und Gatekeeper, die jeweils unterschiedliche Perspektiven einbringen.

CRM-Systeme, Automatisierungstechnologien und künstliche Intelligenz bilden die drei wichtigsten Bausteine der Digitalisierung im B2B-Vertrieb. Sie übernehmen manuelle Aufgaben wie Dateneingabe und Angebotserstellung, liefern aussagekräftige Kundendaten und ermöglichen präzisere Verkaufsprognosen.

Künstliche Intelligenz analysiert im B2B-Vertrieb große Datenmengen aus Verkaufszahlen, Markttrends und Kundenverhalten, um genauere Verkaufsprognosen zu erstellen und Kund:innen nach ihrem Kaufpotenzial zu priorisieren. So können sich Vertriebsteams gezielt auf die vielversprechendsten Leads konzentrieren.

Im B2B-Vertrieb vergehen zwischen erstem Kontakt und Verkaufsabschluss häufig mehrere Wochen bis Monate, deutlich länger als im B2C-Bereich. Verantwortlich dafür sind die Komplexität der Produkte, mehrere beteiligte Entscheidungsträger:innen im Buying Center und der Bedarf an individueller Beratung.

Im B2B-Vertrieb liegt der Schwerpunkt häufig auf Direktvertrieb, also persönlichem Kontakt zum Aufbau von Geschäftsbeziehungen, etwa auf Fachmessen oder in direkten Kundengesprächen. Ergänzend kommen digitale Kanäle wie E-Mail-Marketing und Suchmaschinenoptimierung zum Einsatz.

Der Erfolg einer B2B-Vertriebsstrategie lässt sich anhand von Kennzahlen wie Umsatzwachstum, Marktexpansion und Kundenzufriedenheit messen. Automatisierungstools erfassen dabei Verkaufszahlen und Trends automatisch, sodass sich Optimierungspotenziale frühzeitig erkennen lassen.

Christoph Becht

Field Marketing Lead Sales Cloud bei Salesforce

Christoph ist Field Marketing Lead im Bereich Sales Cloud bei Salesforce. Er verfügt über umfangreiche Erfahrung in den Bereichen Datenvisualisierung und Business Intelligence, die er in seiner vorherigen Tätigkeit bei Tableau vertiefte. Seine Karriere begann er bei einem Medizinsoftware-Anbieter, wo er bereits Berührungspunkte mit Salesforce hatte und ein solides Fundament für seine spätere Arbeit in der Tech-Branche legte. Christoph kombiniert technisches Know-how mit einem scharfen Verständnis für Marktbedürfnisse, um Kampagnen zu kreieren, die sowohl ansprechend als auch ergebnisorientiert sind.