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Umsatzwachstum bedeutet mehr als nur Abschlüsse zu erzielen. Es erfordert einen unternehmensweiten Einsatz und eine klar definierte Go-to-Market-Strategie.
Von Hannah Ajikawo , CEO und Gründerin, Revenue Funnel
19. März 2026
Alle wollen mehr Abschlüsse erzielen, um mehr zu verdienen – für sich selbst und für ihr Unternehmen. Doch nachhaltiges Umsatzwachstum ist eine Teamleistung. Es erfordert den gemeinsamen Einsatz aller im Unternehmen.
Umsatzwachstum ist ein zentrales Ziel jedes Unternehmens, und es braucht die richtigen Prozesse, Technologien und eine klare Strategie. Wir beleuchten das Thema und zeigen, wie Ihr Unternehmen den Weg zum Erfolg einschlagen kann.
Umsatzwachstum bezeichnet die Zunahme der erzielten Umsätze über einen bestimmten Zeitraum. In der Regel messen Unternehmen das Umsatzwachstum auf Jahresbasis, manche nutzen jedoch auch andere Zyklen. So kann das Umsatzwachstum beispielsweise nach Kund:innen, Produkten oder geografischen Regionen aufgeschlüsselt werden.
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Es gibt kein universelles Maß für erfolgreiches Umsatzwachstum. Unternehmen müssen ihre Zielwachstumsrate als Teil ihrer Umsatzwachstumsstrategie festlegen. Manche Unternehmen betrachten ein Umsatzwachstum von 4 % als großen Erfolg, während andere 50 % anstreben.
Der Reifegrad und die Ziele eines Unternehmens beeinflussen die angestrebte Wachstumsrate erheblich. Ein junges Unternehmen wird eine deutlich niedrigere Wachstumsrate als Erfolg werten als ein etabliertes Unternehmen, das aggressiv in den Ausbau seines Kundenstamms investiert.
Bei der Umsatzanalyse sollten Unternehmen sicherstellen, dass das aktuelle Wachstum positiv ist, d. h. dass der erzielte Umsatz über dem des vorherigen Zeitraums liegt. Anschließend sollte dieses Umsatzwachstum mit dem Branchenstandard verglichen werden, mit dem Ziel, diesen leicht zu übertreffen. Liegt die aktuelle Wachstumsrate in Ihrer Branche beispielsweise bei 3 %, sollten Sie ein Umsatzwachstum von 4 % anstreben.
Um das Umsatzwachstum zu steigern, müssen Unternehmen ihre Vertriebskennzahlen im Blick behalten und daran arbeiten, ihre Key Performance Indicators (KPIs) zu verbessern. Hier sind einige der wichtigsten Kennzahlen:
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Der erste Schritt zur Berechnung des Umsatzwachstums besteht darin, den Unterschied zwischen Umsatz und Gewinn zu verstehen. Diese Begriffe werden häufig synonym verwendet, beziehen sich jedoch auf unterschiedliche Berechnungen. Der Umsatz ist das Einkommen, das durch Produkte und Dienstleistungen generiert wird, bevor Ausgaben abgezogen werden, während der Gewinn alle Ausgaben berücksichtigt. So fließen beispielsweise die Kosten für die Kundengewinnung zwar in den Gewinn ein, nicht aber in den Umsatz, auch wenn ihre Reduzierung für den Gesamterfolg entscheidend ist.
Zur Berechnung des Umsatzwachstums ermitteln Sie zunächst die Differenz zwischen dem Umsatz des aktuellen und des vorherigen Zeitraums. Den prozentualen Wachstumswert erhalten Sie mit folgender Formel:
(Umsatz des aktuellen Zeitraums - Umsatz des vorherigen Zeitraums) / Umsatz des vorherigen Zeitraums x 100
Das manuelle Berechnen des Umsatzwachstums ist zeitaufwendig und fehleranfällig. Revenue-Management-Software bietet einen klaren Überblick über den Umsatz und verfolgt Trends zuverlässig. Darüber hinaus ermöglicht sie es, die relevanten Kennzahlen zu analysieren, die den Umsatz beeinflussen oder zu seiner Steigerung beitragen.
Unternehmen, die sich nicht nur auf den Vertrieb konzentrieren, sondern strategisch vorgehen, erzielen häufig das größte Umsatzwachstum. Die folgenden Best Practices helfen dabei, den Umsatz gezielt zu steigern:
Unternehmen mit einer umfassenden Go-to-Market-Strategie verfügen über einen klaren Plan für Wachstumsstrategien im Vertrieb und für Führungskräfte. Eine Go-to-Market-Strategie vernetzt das Unternehmen mit Kund:innen und optimiert gleichzeitig die Unternehmensressourcen, um die richtigen Personen zum richtigen Zeitpunkt anzusprechen. Wer sich auf potenzielle Kund:innen konzentriert, die am ehesten kaufen und zu langfristigen Kund:innen werden, kann den Umsatz nachhaltig steigern.
Analysieren Sie zunächst Ihren adressierbaren Zielmarkt und setzen Sie auf Marktsegmentierung. Wenn Ihr Zielmarkt aus 100.000 Unternehmen besteht, werden nicht alle davon kaufen. Konzentrieren Sie sich stattdessen auf das spezifische Marktsegment, in dem Ihr Unternehmen ein konkretes Problem lösen kann. Dieser Ansatz hilft Ihnen außerdem, sich von der Konkurrenz abzuheben und den Wettbewerbsdruck zu reduzieren. Das ist besonders wichtig: Laut dem State of Sales -Bericht von Salesforce gaben 57 % der Vertriebsmitarbeiter:innen an, dass der Wettbewerb im Markt im Vergleich zum Vorjahr schwieriger geworden ist.
Nach der Einführung einer Go-to-Market-Strategie besteht der nächste Schritt darin, Ihr Umsatzmodell zu definieren und den besten Ansatz für Ihr Unternehmen zu ermitteln. Anschließend können Sie sich auf die Erschließung neuer Einnahmequellen konzentrieren, insbesondere solcher, die wiederkehrende Umsätze generieren. Salesforce-Forschungsergebnisse zeigen, dass 90 % der Vertriebsteams mehr als eine Einnahmequelle nutzen. Die vier wichtigsten Quellen sind wiederkehrende Verkäufe (42 %), Upsells und Cross-Sells (31 %), Einmalverkäufe (28 %) sowie Dividenden und Investitionen (26 %). Unternehmen sollten außerdem digitale Kanäle priorisieren: Laut dem State of Commerce-Bericht sollen 2025 bereits 54 % der Umsätze über digitale Kanäle erzielt werden.
Laut demselben Bericht verbringen Vertriebsmitarbeiter:innen70 % ihrer Zeit mit vertriebsfremden Aufgaben. Wenn Mitarbeiter:innen Automatisierung und Technologien für manuelle Tätigkeiten einsetzen, um die Vertriebseffizienz zu steigern, können sie mehr potenzielle Kund:innen erreichen und Abschlüsse schneller erzielen, was häufig zu höheren Umsätzen führt. Zudem können Unternehmen, die Trade Promotion Management priorisieren, sicherstellen, dass ihre aktuellen Kampagnen wirksam und effizient sind, und so durch höhere Konversionsraten ihren Umsatz steigern.
Der Kundenservice gilt traditionell als Kostenstelle, die sich auf die Bearbeitung von Anfragen und die Unterstützung von Kund:innen konzentriert. Ein aktueller Trend zeigt jedoch, dass der Kundenservice zunehmend genutzt wird, um neue Opportunities zu identifizieren und so den Umsatz zu steigern. Der State of Service-Bericht zeigt, dass 85 % der Entscheidungsträger:innen erwarten, dass Kundenservice-Teams in diesem Jahr stärker zum Umsatz beitragen.
Da Umsatzwachstum zahlreiche Prozesse und Abteilungen umfasst, können leicht Fehler entstehen, die den Fortschritt bremsen.
Folgende Fehler sollten Sie vermeiden:
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Unternehmen, die Technologien wie eine CPQ-Lösung zur Berechnung und Verfolgung ihres Umsatzes einsetzen, verfügen über präzise Daten und können die Entscheidungen und Maßnahmen, die zu diesen Kennzahlen führen, vollständig nachvollziehen. Auf folgende Funktionen sollten Sie bei der Auswahl eines Revenue Management-Tools achten:
Mit geführten Tools und Workflows können Vertriebsmitarbeiter:innen Angebote schneller und präziser erstellen. Dank intelligenter Produktbündelung stellen diese Tools sicher, dass stets die korrekte Preisgestaltung angewendet wird. Darüber hinaus schlägt das Tool passende Upgrades und Zusatzoptionen vor, was den Umsatz steigern kann.
Durch den Einsatz von Automatisierung können Unternehmen manuelle Aufgaben im Bereich Auftragsmanagement reduzieren, darunter Auftragsabwicklung und Zusammenstellung. Mitarbeiter:innen können sich auf umsatzwirksame Tätigkeiten konzentrieren und mehr Aufträge in kürzerer Zeit verarbeiten, was die Kapazität erhöht.
Umsatz wird erst nach Zahlungseingang eines Auftrags verbucht. Daher können Unternehmen ihren Umsatz durch optimierte Rechnungsprozesse steigern. Software zur automatisierten Rechnungsverarbeitung berechnet Rechnungen präzise, unabhängig von der Häufigkeit, und passt Konditionen sowie Preisänderungen kanalübergreifend automatisch an.
Wenn Unternehmen jeden Kundenkontaktpunkt konsequent nutzen, einschließlich des Kundenservice, können sie durch exzellenten Service ihren Umsatz steigern. Mit der Touchpoint-Management-Funktion lassen sich alle Vorgänge abwickeln, von Vertragsänderungen bis hin zu Verlängerungen, und dabei sowohl Effizienz als auch Genauigkeit sicherstellen.
Umsatzwachstum entsteht selten von heute auf morgen und erfordert gezielte Anstrengungen. Unternehmen, die auf Umsatzwachstum setzen, müssen eine unternehmensweite Initiative ins Leben rufen, die von der Führungsebene bis zu allen Mitarbeiter:innen reicht. Dabei darf die Strategie nicht auf gewohnten Wegen verharren oder sich darauf beschränken, einfach mehr Produkte zu verkaufen. Mit einer wirkungsvollen Go-to-Market-Strategie, die auf Umsatzwachstum ausgerichtet ist, und dem Einsatz der richtigen Revenue-Management-Software kann Ihr Unternehmen den Weg einschlagen, um seine Umsatzwachstumsziele zu erreichen und vielleicht sogar zu übertreffen.
Erfahren Sie, wie Salesforce CPQ Vertriebsmitarbeiter:innen dabei hilft, schneller abzuschließen und neue Umsatzmodelle innerhalb weniger Tage statt Monate einzuführen.
Manche Unternehmen verwenden für Umsatzwachstum auch den Begriff Ertragswachstum.
Das Umsatzwachstum gibt den prozentualen Anstieg des Umsatzes im aktuellen Zeitraum gegenüber dem vorherigen Zeitraum an. Das Gewinnwachstum hingegen betrachtet die Veränderung des Gewinns, also des Umsatzes abzüglich der Ausgaben.
Durch den Einsatz von KI-Technologie können Unternehmen Echtzeitdaten nutzen, um den aktuellen Umsatzstand, historische Daten und Marktbedingungen zu berücksichtigen und so das künftige Umsatzwachstum präzise vorherzusagen.
Zu den gängigen Strategien gehören die Einführung neuer Produkte, Preiserhöhungen, die Erschließung neuer Märkte und eine verbesserte Kundenbindung. Auch Upselling und Cross-Selling bei Bestandskund:innen sind bewährte Methoden.
Umsatzwachstum misst das Gesamteinkommen aus Verkäufen in einem Quartal oder Jahr im Vergleich zum vorherigen Zeitraum. Gewinnwachstum misst den prozentualen Anstieg der Erträge eines Unternehmens, ebenfalls im Vergleich zu einem vorherigen Zeitraum.
Umsatzwachstum ist entscheidend für die langfristige finanzielle Gesundheit eines Unternehmens. Es liefert die Mittel, um Kosten zu decken, in neue Technologien zu investieren und das Geschäft auszubauen, sodass Ihr Unternehmen wettbewerbsfähig bleibt.
Zu den häufigen Herausforderungen beim Umsatzwachstum zählen starker Wettbewerb, Schwierigkeiten bei der Neukundengewinnung, mangelnde Kundenbindung und hohe Churn-Raten. Weitere Hürden sind veraltete Produkte sowie ineffiziente Marketing- und Vertriebsprozesse, die Leads nicht in Abschlüsse umwandeln.
Die wichtigsten Treiber des Umsatzwachstums zielen darauf ab, Umsatz und Gewinn zu steigern. Dazu gehören die Gewinnung neuer Kund:innen und die Bindung bestehender Kund:innen. Weitere Treiber sind strategische Preiserhöhungen und die Steigerung des durchschnittlichen Umsatzes pro Abschluss. Auch die Entwicklung neuer Produkte oder die Erschließung neuer Märkte trägt zum Unternehmenswachstum bei.
Titelbild gestaltet von Skyword
Die Autor:innen wurden bei der Erstellung dieser FAQ-Fragen von KI unterstützt.
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